Ladesäule und Carsharing: E-Auto zum Teilen im kleinen Wiesenstetten

In Wiesenstetten soll es ab 23. März ein E-Carsharing-Auto samt Ladesäule geben.
Christophe Gateau/dpa (Symbolfoto)- Ab 23. März steht in Wiesenstetten ein E-Carsharing-Auto mit Ladesäule bereit.
- Buchung und Fahrzeugbedienung laufen über die „deer sharing“-App nach Führerschein-Check.
- Rund 1000 „deer“-E-Autos, Fahrten an 1313 Ladepunkten an 454 Standorten möglich.
- Einwegfahrten möglich; reservierter Parkplatz an Ladesäulen ohne Zusatzgebühren.
- Weiterer Standort am Weiherplatz in Empfingen soll im Frühjahr folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Wiesenstetten soll am 23. März ein neues Kapitel nachhaltiger Mobilität aufgeschlagen werden: Mit einer Ladesäule im Ort erhalten alle in der „deer“-App registrierten Bürgerinnen und Bürger Zugang zum E-Carsharing des Unternehmens – und damit zu flexibler, umweltfreundlicher Mobilität. Das teilt Bürgermeister Ferdinand Truffner mit. Das neue Elektroauto soll dann an der Ladestation am Dorfgemeinschaftshaus Wiesenstetten (Hauptstraße 6) bereitstehen. Kundinnen und Kunden können das Elektroauto per App für den gewünschten Zeitraum reservieren und buchen. Die Registrierung erfolgt über die „deer sharing“-App oder online über das Buchungsportal. Nach einmaliger Verifizierung des Führerscheins wird die Nutzung freigeschaltet – auch die Bedienung des Fahrzeugs erfolgt anschließend vollständig über die App.
Jede Fahrt kann im 30-Minuten-, Stunden- oder Tagestarif gebucht werden. Insgesamt stehen rund 1000 „deer“-E-Fahrzeuge im stationsflexiblen Mobilitätsnetz zur Verfügung, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Fahrten können an 1313 Ladepunkten an 454 Standorten in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Hessen begonnen und beendet werden. Auch Einwegfahrten seien problemlos möglich. Das eigene Auto könne somit häufiger zuhause bleiben – das spare Kosten und schone die Umwelt.
Die sichere Reichweite für nachfolgende Kundinnen und Kunden sei ebenso gewährleistet wie ein reservierter Parkplatz an der jeweiligen Ladesäule ohne zusätzliche Gebühren. Darüber hinaus umfasse das Mobilitätsnetz des Unternehmens zudem Stationen an den Flughäfen Frankfurt, Karlsruhe/Baden-Baden und Stuttgart.
Bürgermeister Ferdinand Truffner betont: „Wir freuen uns, dass wir mit ‚deer‘ einen Partner gewinnen konnten, der E-Mobilität alltagstauglich macht.“ Bereits im Frühjahr – aufgrund der Witterung etwas zeitverzögert – soll ein weiterer Standort am Weiherplatz in Empfingen realisiert werden. „Mit den beiden Standorten in Empfingen und Wiesenstetten stärken wir das Netz des Carsharings und der Elektromobilität und erhöhen damit die Attraktivität unseres ländlichen Raums“, so Truffner weiter.
Was hinter „deer“ steckt
Das Unternehmen Energie Calw GmbH (ENCW) hat im Jahr 2019 mit der „deer GmbH“ als hundertprozentige Tochterfirma ein Mobilitätsunternehmen mit Sitz in Herrenberg-Gültstein neu gegründet. Es widmet sich nach eigener Aussage der Konzeption und Einführung ganzheitlicher, nachhaltiger und digitaler Mobilitätskonzepte für Kommunen, die Wohnungswirtschaft oder B2B-Kunden.
