Kreis Freudenstadt: Tödlicher Unfall bei Seewald

Die Fahrerin des Toyotas konnte nur noch tot geborgen werden. Bild Feuerwehr
Nicht gesetztDie Feuerwehren aus Besenfeld und Göttelfingen wurden am Freitag kurz nach 14.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der B294/Schönegründer Steige kurz vor dem Ortseingang von Besenfeld alarmiert. Das berichtet der Feuerwehr-Pressesprecher Marc Fischer. Beim Eintreffen der Ersthelfer von Feuerwehr und Rettungsdienst ergab sich laut Fischer folgende Lage: Ein Mercedes, ein Toyota und ein VW-Kombi waren im Kreuzungsbereich kollidiert. Laut Polizei wollte eine 76-jährige Toyota-Fahrerin, die aus Richtung Baiersbronn-Schönegründ kam, nach links in die B 294 einzubiegen. Hierbei kam es zum Zusammenstoß mit einem Mercedes-Benz, dessen Fahrer in Richtung Freudenstadt unterwegs war und Vorfahrt hatte. Der Mercedes-Benz stieß anschließend noch mit einem aus Richtung Freudenstadt kommenden VW zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Toyota an das Straßenbankett geschleudert und der VW kam rund zehn Meter abseits der Straße in einer Wiese zum Stehen. Die Toyota-Fahrerin war im Fahrzeug eingeklemmt und hatte durch den Aufprall tödliche Verletzungen erlitten. VW-Fahrer und Mercedes-Fahrer wurden schwerverletzt ins Krankenhaus nach Freudenstadt gebracht. Die Beifahrerin des Mercedes kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klink. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Betreuung der Verletzten, sicherte den Brandschutz an der Einsatzstelle, nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und regelte den Verkehr. Nach der Freigabe des Unfallsachverständigen wurde die Toyota-Fahrerin mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeugwrack geborgen. Die Feuerwehr war mit 25 Mann und fünf Fahrzeugen unter dem Kommando von Andreas Krake im Einsatz. Auch die Notfallseelsorge war zur Betreuung der Einsatzkräfte vor Ort. Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die Bundesstraße komplett gesperrt. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 50000 Euro. . Die Fahrerin des Toyotas konnte nur noch tot geborgen werden. Bild Feuerwehr