Kooperation gekündigt
: Kein Glasfaser der UGG in Horb und den Stadtteilen

„Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) hat Horbs Bürgermeister Ralph Zimmermann mitgeteilt, dass das Unternehmen die Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Horb nicht weiterverfolgt.
Von
NC
Horb am Neckar
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Bündel mit Umhüllungen für Glasfaserkabel vor einem Wohnhaus

Findet sich ein Anbieter, der die Horber Kernstadt und die Stadtteile Altheim, Bildechingen, Dettensee, Dettingen, Grünmettstetten, Ihlingen, Nordstetten und Rexingen noch ans schnelle Internet anschließt?

Uwe Anspach/dpa
  • UGG beendet die Kooperation mit Horb – kein Glasfaser-Ausbau in Kernstadt und Ortsteilen.
  • Betroffen sind Altheim, Bildechingen, Dettensee, Dettingen, Grünmettstetten, Ihlingen, Nordstetten und Rexingen.
  • Als Gründe nennt UGG erschwerte technische Bedingungen und deutlich gestiegene Ausbaukosten.
  • Gestattungserklärungen verlieren ihre Wirkung, Vereinbarungen mit Anbietern werden nicht umgesetzt.
  • Die Stadt spricht mit Stiegeler und steht zudem mit dem Landesinnenministerium und der Telekom in Kontakt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Stadtverwaltung Horb mitteilt, hat „Unsere Grüne Glasfaser“ (UGG) Bürgermeister Ralph Zimmermann am Freitag (24. April) mitgeteilt, dass das Unternehmen die Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Horb zum Ausbau des Glasfasernetzes in der Kernstadt sowie in Altheim, Bildechingen, Dettensee, Dettingen, Grünmettstetten, Ihlingen, Nordstetten sowie Rexingen nicht weiterverfolgen wird.

Als Grund nannte die UGG nach Auskunft der Stadt „erschwerte technische Bedingungen und deutlich gestiegene Kosten beim Ausbau“ des Glasfasernetzes. Bereits geschlossene Gestattungserklärungen kämen damit nicht mehr zur Anwendung. Zudem würden die Vereinbarungen mit den Internetanbietern auf dem geplanten UGG-Netz nicht mehr umgesetzt. Stattdessen würden sich die Anbieter direkt an die Kundinnen und Kunden wenden.

Zweiter Kooperationspartner weg

Zimmermann: „Dass wir mit der UGG nach der Deutschen Glasfaser nunmehr den zweiten Kooperationspartner für den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in Horb verloren haben, bedauern wir im Interesse unserer Stadtgesellschaft und der Unternehmen sehr. Wir haben alles dafür getan, um die jetzt eingetretene Situation zu vermeiden. Allerdings konnten wir uns trotz unserer begleitenden und unterstützenden Maßnahmen nicht gegen die interne Firmenpolitik und den allgemeinen Markttrend durchsetzen.“

Um den flächendeckenden Ausbau dennoch zu realisieren, führt die Stadtverwaltung Gespräche mit Stiegeler, ob das Unternehmen weitere Ortsteile in sein Ausbauvorhaben einbeziehen kann. Gleichzeitig stehe die Stadt in Kontakt mit dem Landesinnenministerium und der Telekom.