Klinikum Freudenstadt
: Nur 150 Ärzte in Deutschland tragen diesen Titel

Peter Seropian, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Freudenstädter Krankenhaus, hat eine außergewöhnliche Qualitätsauszeichnung erhalten.
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red/pm
Kreis Freudenstadt
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Mit dem MIC-III-Zertifikat erhält Peter Seropian die höchste Qualitätsauszeichnung in der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie.

Mit dem MIC-III-Zertifikat erhält Peter Seropian die höchste Qualitätsauszeichnung in der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie.

Klinikum
  • Peter Seropian erhält das MIC-III-Zertifikat – höchste Auszeichnung der AGE in der Gynäkologie.
  • Nur rund 150 von 17.000 Gynäkologen in Deutschland tragen diesen Titel.
  • Voraussetzungen: mind. 800 laparoskopische und 100 hysteroskopische Eingriffe in fünf Jahren.
  • Zusätzlich gefordert: Hospitation, Fortbildungen und Ausbildung anderer Ärztinnen und Ärzte.
  • Nutzen für Patientinnen: weniger Blutverlust, schnellere Genesung und kleine Narben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie (AGE) hat Peter Seropian, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Landkreis Freudenstadt (KLF), die höchste Qualitätsauszeichnung in der minimalinvasiven gynäkologischen Chirurgie verliehen – das sogenannte MIC-III‑Zertifikat. Von bundesweit 17.000 Gynäkologen tragen aktuell nur rund 150 diesen Titel. Davon berichtet die KLF in einer Pressemitteilung.

Die Anforderungen für eine Zertifizierung sind hoch. Kandidaten müssen innerhalb von fünf Jahren mindestens 800 anspruchsvolle laparoskopische und 100 hysteroskopische Eingriffe – also minimalinvasive gynäkologische Operationen – aus einem festgelegten Spektrum vorgenommen haben. Dazu gehören etwa endoskopische Gebärmutterentfernungen, Myom- und Endometrioseoperationen, Lymphadenektomien oder komplexe Eingriffe an Eierstöcken, Eileitern und der Gebärmutter. Ergänzend wird eine mindestens zehntägige Hospitation an einem AGE‑Ausbildungszentrum sowie die regelmäßige Teilnahme an anerkannten AGE‑Fortbildungsveranstaltungen gefordert.

Eine wesentliche Voraussetzung für die MIC-III-Zertifizierung ist zudem der Nachweis, dass der Träger des Zertifikats andere Ärzte in der minimalinvasiven Chirurgie ausbildet und anleitet. Und natürlich müssen Kandidaten die vorgelagerten Fortbildungsstufen MIC-I und MIC-II erfolgreich durchlaufen haben.

Präzision und Erfahrung

Für Peter Seropian ist diese Auszeichnung Ausdruck der erfolgreichen Qualitätsstrategie, die er seit seiner Übernahme als Chefarzt vor fünf Jahren erfolgreich in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe verfolgt. „Das MIC‑III-Zertifikat fordert höchste operative Präzision und jahrelange Erfahrung bei komplexen Eingriffen“, erklärt Seropian. „Gleichzeitig ist es mir ein wichtiges Anliegen, dieses Expertenwissen in der täglichen Praxis an mein ärztliches Team weiterzugeben. So profitieren unsere Oberärzte direkt von dieser Expertise, was der Versorgungsqualität aller Patientinnen in der Klinik zugutekommt.“

Zertifikate auf diesem Niveau erhalten laut KLF sonst meist nur Unikliniken und Großkliniken. Deshalb freut sich auch KLF-Geschäftsführerin Monique Bliesener mit dem Team um Peter Seropian: „Wir in Freudenstadt und Horb kennen die hohe Qualität der Arbeit an unseren Kliniken. Dass diese jetzt in der Gynäkologie mit der höchsten Auszeichnung belohnt wird, macht uns stolz.“

Die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie, welche die MIC-Zertifizierungen ausstellt, ist ein Expertenforum, das es sich zum Ziel gesetzt hat, Patientinnen auf dem höchsten Niveau der aktuellen endoskopischen Möglichkeiten zu unterstützen.

Aber was bedeutet die Zertifizierung und die dahinterstehende Arbeit für die Patientinnen? Minimalinvasive Operationen, die im Mittelpunkt der Zertifizierung stehen, sind operative Eingriffe, die mit möglichst kleinen Schnitten durchgeführt werden. Für die Patientinnen ergeben sich aus diesem einfach klingenden Prinzip weitreichende Folgen: Sie erleiden während der Operationen einen geringeren Blutverlust und das Gewebe, auch der umliegenden Bereiche, wird viel weniger belastet. Dadurch kommt es zu weniger Schmerzen, der Genesungsprozess verläuft zügiger und die Patientinnen können weitaus schneller wieder nach Hause. Außerdem hinterlassen minimalinvasive Eingriffe nur kleine Narben.

Wie wichtig all dies für die Patientinnen ist, weiß Peter Seropian aus seiner langjährigen Tätigkeit nur zu gut. „Der medizinische Faktor einer Erkrankung ist nur ein Teil der Belastung“, erklärt der Chefarzt. Viel Sorge und Energie kosten auch die Begleiterscheinungen einer Erkrankung: die körperlichen Belastungen und Regenerationszeiten und nicht zuletzt die kosmetischen Folgen, die mit einer Erkrankung einhergehen. „Deshalb bedeutet es mir auch sehr viel, diese offizielle Auszeichnung für höchste medizinische Qualität tragen zu dürfen“, erklärt der Gynäkologe.