
Kindeswohlgefährdung: Weniger Verdachtsfälle gemeldet, dafür mehr Verfahren im Kreis Freudenstadt
Die Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Jugendamts Freudenstadt haben in fast allen Bereichen zugenommen. Kürzungen sind trotz finanziell angespannter Lage des Kreises nicht zu befürchten.

Im Kreis Freudenstadt wurden dem Jugendamt im vergangenen Jahr 485 Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung gemeldet. Bei knapp einem Drittel bestätigt sich der Verdacht, bei einem weiteren Drittel nicht, berichtet Jugendamtsleiterin Angelika Klingler. In den übrigen Fällen wird zumindest der Bedarf an Hilfe anerkannt.
Rolf Vennenbernd/dpa (Symbolbild)