Insolvenz der Baiersbronn Frischfaser Karton: So werden die 220 Mitarbeiter jetzt unterstützt

Für die Baiersbronn Frischfaser Karton GmbH gibt es keine Perspektive mehr.
Gemeinde Baiersbronn- Gemeinde Baiersbronn koordiniert Hilfe nach Insolvenz der Frischfaser Karton GmbH.
- Allianz aus Gemeinde, Katrin Schindele und Arbeitsagentur Nagold-Pforzheim unterstützt 220 Beschäftigte.
- Ziel ist schnelle Existenzsicherung – Arbeitslosengeld soll zügig ausgezahlt werden.
- Taskforce der Arbeitsagentur informiert parallel über Wege in neue Jobs.
- Noch diese Woche Gespräch mit Betriebsrat, Abstimmung des Bedarfs und Kontakt zu Insolvenzverwaltern.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Gemeinde Baiersbronn bündelt ab sofort die Kräfte mit der Landtagsabgeordneten Katrin Schindele und der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, um die Folgen der Insolvenz der Baiersbronn Frischfaser Karton GmbH für die Mitarbeiter abzufedern. Das kündigt die Verwaltung in einer Pressemitteilung an.
„Wir bündeln jetzt all unsere Netzwerke zur heimischen Wirtschaft, um der Belegschaft der Frischfaser GmbH tatkräftig zur Seite zu stehen“, wird Bürgermeister Michael Ruf zitiert. Die „unbürokratische Allianz“ sei in dieser schweren Phase ein starkes Schutzschild für die betroffenen Familien in Baiersbronn.
Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, Martina Lehmann, ergänzt: „Wir haben intern bereits eine Taskforce formiert. Es geht für viele Beschäftigte im ersten Schritt um ihre Existenzsicherung, also die schnelle Auszahlung des Arbeitslosengeldes, denn die Miete und andere Fixkosten laufen auch für die Frischfaser-Beschäftigten weiter. Und natürlich informieren wir gleichzeitig über die Möglichkeiten, möglichst schnell wieder einen neuen Arbeitsplatz zu finden.“ Das spezialisierte Team greife auf weitreichende Erfahrung aus früheren Insolvenzverfahren in der Region zurück und werde von Gemeinde und Landespolitik unterstützt.
„Als nächsten drängenden Schritt suchen die Bündnispartner noch in dieser Woche das direkte Gespräch mit dem Betriebsrat der Frischfaser GmbH“, heißt es in der Mitteilung weiter. Gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung wollen sie den genauen Bedarf der Belegschaft ermitteln und das weitere Vorgehen abstimmen. Parallel dazu hält Bürgermeister Ruf den Kontakt zu den Insolvenzverwaltern der Kanzlei Brinkmann und Partner.
