Hotellerie
: Auszeichnung für Baiersbronner Hotel Bareiss

Der Platz 1 in der Kategorie „Kulinarik“ und Platz 25 im Gesamtranking der 101 besten Hotels 2024/2025 geht nach Baiersbronn. Die Bewertung nahm eine mit neun Personen besetzte Fachjury vor; verliehen wurde der Preis in Zürich.
Von
NC
Baiersbronn

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn.

Günter Standl

D as familiengeführte Hotel Bareiss zählt zu den besten Ferienresorts weltweit. Die Gesamtgastronomie des Hauses ist Legende. Kein Hotel in Deutschland weist diese kulinarische Vielfalt und Fülle aus.“ So lautet das Urteil der neunköpfigen Fach-Jury, die das Hotel Bareiss, Baiersbronn-Mitteltal, in einer Gala im The Dolder Grand, Zürich, als „Luxury Culinary Hotel of the Year“ auf Platz 1 in der Kategorie Kulinarik auszeichnete und im Hotelranking der renommierten „101 Besten 2024/25“ in Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol auf Rang 25 positionierte. Darüber berichtet das Hotel Bareiss selbst.

Im Umfeld der Bestplatzierten, zu denen Hotel-Legenden wie das Hamburger „Vier Jahreszeiten“, das „Sacher“ in Wien, das „Beau Rivage Palace“ in Lausanne und das „Eden-Roc“ in Ascona gehören, nehme das Bareiss damit seinen Platz in der Champions League als eine der weltbesten Adressen ein. „Das ist natürlich, salopp gesprochen, eine Wahnsinns-Auszeichnung“, sagt Hannes Bareiss. „Das Bareiss rangiert in unmittelbarster Nachbarschaft von Hotel-Größen, die seit Jahrzehnten zur absoluten Spitze gehören und vor denen ich als junger Mensch in die Knie gegangen bin. Das ist Highend. Höher geht’s nicht. Und wir als privatunternehmerisches Familienhotel, nicht querfinanziert, quergesponsert oder subventioniert, wir gehören dazu. Das ist schon stark.“

Die Kompetenz der Jury erhärtet die Wertung und Bewertung: Unter Federführung des „101 Besten“-Founders Carsten K. Rath repräsentieren neun unabhängige Profis aus Tourismus, Hotellerie, Wirtschaft und Medien ein Maximum und Optimum berücksichtigter Kriterien. Die Hotels selbst oder ein Votum ihrer Gäste hatten keinen Einfluss auf das Ergebnis.

„Wir freuen uns riesig“, kommentiert Britta Bareiss, „und sind mächtig stolz auf diese Teamleistung. Es sind ja in erster Linie die Mitarbeiter, die das Bareiss buchstäblich machen.“ Weshalb es auch für die Bareissianer eine Sekt-Gala gab, mit der sich die Familie bei den Mitarbeitern für deren Weltklasse-Leistung bedankte.

„Nicht zuletzt“, fügt Hannes Bareiss hinzu, „freut mich diese Auszeichnung auch für meinen Vater Hermann Bareiss, ein großartige Hommage zu seinem 80. Geburtstag und seiner Lebensleistung. Er hat das Hotel auf diese Höhe gebracht.“

Teilnehmerfeld erweitert

In der Höhe, freilich, werde die Luft dünn. Die „101 Besten“, die in den Vorjahren lediglich für Deutschland bewertet wurden, sind nunmehr um Österreich, Schweiz und Südtirol erweitert. Das engt, bei mehr Mitbewerbern, die Auswahl erheblich ein und verringert die Chacnen, unter den 101 besten Häuser platziert zu werden.

Was motiviert, am „Bareiss-Gesamtkunstwerk Gastlichkeit“ (O-Ton „101 Beste“-Wertung) auf diesem Niveau festzuhalten? Britta und Hannes Bareiss im Unisono: „Es sind ja die Gäste, für die wir alle im Bareiss nicht nur einfach gut, sondern sehr, sehr gut sein und unser Bestes geben wollen. Unsere Gäste sind uns treu. Und wir sind unseren Gästen treu: Exzellenz der Leistung, Professionalität und Liebenswürdigkeit, Geborgenheit und Nestwärme, das werden auch in 20 Jahren die unverwechselbaren Wahrzeichen des Bareiss sein.“