Horb · Stara: Ferienstimmung in der Schule

Die Kinder und ihre Betreuer tanzen gemeinsam am ersten Tag der Stadtranderholung.
Karl-Heinz KuballWer dachte, in den Sommerferien ist der Schulhof leer, hat die Rechnung ohne die Stadtranderholung gemacht. Für die kommenden zwei Wochen bietet das Jugendreferat auf dem Gelände des Schulzentrums eine Tagesbetreuung an. In der ersten Woche dürfen 110 Teilnehmer bei Kleingruppen und Workshops mitmachen, für die zweite Woche sind 90 Kinder angemeldet. Die 200 Plätze waren bereits im Mai fast vollständig belegt, so Jugendreferatsleiter Markus Guse. Stolz sagt er: „Es ist schön zu sehen, dass unser Angebot so gut ankommt.“ Viele Kinder seien schon im dritten Jahr dabei.
Die Kleingruppen sind nach dem Alter geordnet. Betreuer begleiten sie durch die Angebote. Sackhüpfen, Batiken, Wasserspiele, Salzteigmedaillen − es gibt viele Möglichkeiten. Das Thema dieses Jahr lautet: „Horber Sommerolympiade − dabei sein ist alles!“ Also können die Teilnehmer auch T-Shirts mit Olympiamotiven bemalen, Gruppenflaggen basteln oder ein Olympiaquiz machen. Jede Gruppe hat vier Betreuer, die Anfang des Jahres an einer Jugendleiterschulung teilgenommen haben. „Das ist die Voraussetzung, wenn man bei uns Betreuer sein will. Am Ende kriegt jeder ein Taschengeld dafür“, sagt Guse. Pro Woche seien außerdem drei oder vier hauptamtliche Mitarbeiter dabei.
Die Workshops beinhalten eine große Auswahl an weiteren Aktivitäten, aber laut dem Jugendreferenten sind Fußball, Kinderschminken und Haare flechten die beliebtesten. Bei diesen Angeboten sind die Altersgruppen durchmischt. Das Mittagessen kommt von der katholischen Spitalstiftung und ist komplett vegetarisch.
Eine gemeinsame Tanzeinlage mit versammelter Mannschaft zu Beginn des Tages darf auch nicht fehlen. Die jugendlichen Betreuerinnen und Betreuer tanzen vor. Guse ist zufrieden mit den Ehrenamtlichen: „Die Gesellschaftsmeinung, dass die junge Generation faul ist, stimmt hier nicht.“
