Horb · Soziales: Es wird zugehört

Schwäbisches Tagblatt
. Nach mehrjähriger Pause hat Horb wieder einen Ort des Zuhörens. Im Oktober wurde
dieser in neuen Räumen wiedereröffnet.
Eine lange Pause liegt hinter den ehrenamtlich Zuhörenden. Aufgrund der unsicheren Corona-Pandemie-Lage konnten über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren keine Gespräche und Beratungen stattfinden.
Es freut die Träger des „Zentrums des Zuhörens“ (Caritas Schwarzwald-Gäu, Katholische Spitalstiftung Horb, Katholisches Dekanat Freudenstadt), dass sehr viele Ehrenamtliche dabeigeblieben und sich Anfang des Jahres dazu bereit erklärt haben, ihren Dienst wieder aufzunehmen, so Dekanatsreferentin Nicole Uhde. Nach zwei Schulungsterminen sind die Zuhörerenden nun bereit, wieder zu starten und bieten ab sofort ihre Sprechstunde jeden Montag von 16 bis 18 Uhr im neuen Ladengeschäft der Caritas (Re ibegässle 6) an. Mit dem neuen Konzept der Verbindung von Tafelladen und Begegnungsräumen sowie deren erweiterte Öffnungszeiten, so Uhde, böten sich diese Räumlichkeiten optimal für das Zuhören an.
Die Zuhörenden haben Zeit für Fragen, Probleme und Themen jeder Art an und unterstützen darüber hinaus bei Fragen zum Ausfüllen von Formularen sowie rund um den Schriftverkehr mit Ämtern.