Historisch: Vor 75 Jahren war das Seifenkistenrennen des VfR in Sulz

Die Teilnehmer starteten das Seifenkistenrennen an einer Holzrampe (von links): Günter Klein, Uli Stiegler und Werner Winkler.
Privat- Vor 75 Jahren fand in Sulz das Seifenkistenrennen des VfR mit 65 Teilnehmenden statt.
- Am 10. September 1950 verfolgten rund 4000 Zuschauer das Rennen auf der Strecke zur Burg.
- Die Teilnehmenden starteten in drei Kategorien und zwei Altersklassen, u. a. „Formelwagen“.
- Preise wurden im Sporthaus Schweikle ausgestellt, Siegerehrung war in der Turnhalle Wöhrd.
- Eine 14-seitige Chronik ist online auf der Stadt- und VfR-Homepage einsehbar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 2. September 1950 wurde in der Monatsversammlung des VfR Sulz vom Vorsitzenden Erich Klett die Personaleinteilung für das Seifenkistenrennen, das am 10. September 1950 unter dem Patronat des ADAC stattfand, vorgenommen. 65 Teilnehmende aus Sulz, Bergfelden, Dettingen, Empfingen, Hopfau, Horb, Sigmarswangen und Vöhringen haben sich zu diesem Rennen angemeldet. Selbst Starter aus Magstadt und Stuttgart haben sich an diesem Event beteiligt. Die Seifenkisten wurden in drei Kategorien und zwei Altersklassen eingeteilt. Darüber berichtet der VfR Sulz in einer Pressemitteilung.
In der Kategorie I „Formelwagen“ wurde das Gewicht für Fahrer und Wagen auf 112,5 Kilogramm begrenzt und die Räder ohne Luftbereifung, mit Gleit- oder Kugellager, durften 35 Zentimeter nicht überschreiten. In der Altersklasse „A-Gleitlager – 6 bis 10 Jahre“ starteten elf Personen. Darunter waren bekannte Namen wie Günter Klein, Max Benzing, Werner Winkler sowie – als einziges Mädchen – Ute Klett. In der Altersklasse „B – Gleitlager 11 bis 15 Jahre“ waren 33 Jugendliche am Start. Auszugsweise werden hier folgende Namen erwähnt: Ulrich Eggenweiler, Horst Zaisser, Udo Fink, Manfred Baumann, Heinz Berie, Otto Klink, Walter Bühl, Roland Keucher, Wilhelm Dreher, Manfred Ott und Dieter Peter.
Rennwagen konnten bestaunt werden
Unter der Kategorie II „Formelfreie Wagen“ pilotieren die Sulzer Dieter Kopp, Horst Etter und Erich Steinke. Selbstverständlich konnten auch in den Rennpausen die unter der Kategorie III mit 38 Zentimeter motorisierten Kleinst-Rennwagen an der „Rennbahn“ bestaunt werden.

Werner Winkler beim Gasthaus zur Burg in rasanter Fahrt zum Ziel.
PrivatDie Rennstrecke startete von einer Holzrampe beim ehemaligen Steinbruch an der Vöhringer Straße Richtung Gasthaus Burg mit Zieleinlauf auf dem Markplatz. Für die Teilnehmenden wurden 50 Preise gestiftet, die zuvor im Schaufenster des Sporthauses Schweikle bewundert werden konnten. Insgesamt sieben Stunden standen den Rennteilnehmenden für Training zur Verfügung, bevor am 10. September um 14 Uhr mit rund 4000 Zuschauern der Wettbewerb gestartet wurde. Die Siegerehrung fand um 18 Uhr in der alten Turnhalle auf dem Wöhrd statt.
Der Ehrenvorsitzende Theo Dittmann hat hierzu, mit tatkräftiger Unterstützung von Werner Winkler, eine 14-seitige Chronik erstellt. Diese Chronik kann im Internet auf der Homepage der Stadt Sulz unter www.sulz.de oder auf der VfR-Internetseite www.vfr-sulz.de unter der Rubrik „Geschichte“ eingesehen werden.