Handwerkskammer Reutlingen: 253 neue Auszubildende im Kreis Freudenstadt

Der Beruf des Kfz-Mechatronikers und der Kfz-Mechatronikerin gehört mit zu den beliebtesten Ausbildungsberufen bei den Jugendlichen. Das teilt die Handwerkskammer Reutlingen mit.
kfz-mechatroniker_Kzenon- 253 neue Auszubildende im Kreis Freudenstadt, insgesamt 4257 in mehreren Kreisen.
- Kfz-Mechatroniker bleibt ein beliebter Beruf.
- Hoher Zuwachs in Reutlingen und Freiburg, andere Regionen stagnieren.
- Schwankende Zahlen im SHK-Bereich durch technische Anforderungen.
- Mehr Haupt- und Realschulabsolventen im Handwerk, leichte Zunahme ausländischer Azubis.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Handwerkskammer Reutlingen verzeichnete 2024 ein Plus an neuen Ausbildungsverhältnissen. Zum Stichtag 31. Dezember wurden 1859 neue Lehrverträge abgeschlossen – 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt machen derzeit 4257 junge Menschen in den Kreisen Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und Zollernalb eine handwerkliche Ausbildung.
Besonders erfreulich sei der landesweite Vergleich, teilt die Kammer mit: Reutlingen gehört mit Freiburg zu den Spitzenreitern beim Zuwachs an Ausbildungsverträgen, während andere Regionen stagnieren oder Verluste hinnehmen mussten. Für den Kreis Freudenstadt verzeichnet die Handwerkskammer 253 neue Auszubildende (2023: 246), im Kreis Tübingen 390 (2023: 391) und für den Zollernalbkreis 360 (2023: 328). „Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Bemühungen, junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern, Früchte tragen“, freut sich Hauptgeschäftsführerin Christiane Nowottny.
Die beliebtesten Ausbildungsberufe blieben stabil: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Kfz-Mechatroniker führen die Liste an. Allerdings machen sich wachsende technische Anforderungen bemerkbar – insbesondere im SHK-Bereich, zu denen Berufe wie Installateur und Heizungsbauer, Klempner, Flaschner und Ofen- und Luftheizungsbauer zählen. Hier habe sich die Zahl der neuen Ausbildungsverträge zuletzt stark schwankend entwickelt. Im Ausbildungsjahr 2022 gingen die Zahlen stark zurück, stiegen 2023 erheblich um mehr als 40 Prozent, gingen nun aber erneut zurück. Letztlich, so die Handwerkskammer, eine Auswirkung der immer höher werden Anforderungen an diesen Beruf durch fortschreitende technische Entwicklung. „Wir setzen weiterhin alles daran, die Attraktivität der handwerklichen Berufe herauszustellen und mehr junge Menschen für eine Ausbildung zu gewinnen“, betont Nowottny. „Dazu gehören gezielte Beratungsangebote, direkte Ansprache an Schulen und natürlich die enge Zusammenarbeit mit unseren Betrieben.“
Hohe Nachfrage nach Fachkräften
Ein erfreulicher Trend: Mehr Haupt- und Realschulabsolventinnen und -absolventen wechseln aus der Berufsfachschule ins Handwerk. Gleichzeitig ist die Zahl der Gymnasiastinnen und Gymnasiasten unter den neuen Azubis annähernd gleichgeblieben. Der Anteil ausländischer Auszubildender stieg leicht auf 20,2 Prozent und liegt damit über dem Niveau von 2018. Erstmals seit der Corona-Pandemie stieg zudem die Zahl der offenen Lehrstellen, was die ungebrochen hohe Nachfrage nach Fachkräften unterstreicht. „Unser Ziel ist es, dass keine Lehrstelle unbesetzt bleibt. Das erfordert kontinuierliche Anstrengungen, aber wir sehen, dass unser Engagement Wirkung zeigt“, so Nowottny.
