Halle 16 in Sulz: Was Ehrenamt alles bewegen kann

Große Aktion in der Halle 16 in Sulz.
Halle 16- Freiwillige renovierten die Decke der Halle 16 in Sulz und verarbeiteten 900 Kilogramm Gips.
- Die Aktion lief drei Wochen, die Halle war zum Saisonauftakt am 22. März wieder bereit.
- Finanzen offen: Für 30 Gipssäcke bittet die Halle 16 noch um Spenden.
- Ein rollbares Gerüst erleichterte die Überkopfarbeiten – auch am Boden gab es viel zu tun.
- Nächste Schritte: Anschluss an einen barrierefreien WC-Container und Start der Kinderkulturwoche.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der alten Industriehalle am Wöhrd in Sulz fallen an der einen oder anderen Ecke immer wieder kleinere Arbeiten an. Nun fand in diesem Frühjahr die erste Großaktion seit der Eröffnung des Projektraumes für Kunst und Kultur im März 2023 statt. Die in die Jahre gekommene Decke musste etwas „aufgehübscht“ werden.
Zahlreiche helfende Hände haben in Rekordzeit Ende Februar die Halle leergeräumt und pünktlich bis zum Saisonauftakt am 22. März fertig renoviert. Unter fachlicher Anleitung haben sie drei Wochen lang gereinigt, gesprüht, gespachtelt, verputzt und schließlich geputzt. Viele Community- Mitglieder, aber auch Besucherinnen und Besucher der Regelangebote von überall her – sogar aus der Schweiz – haben mit angepackt. 900 Kilogramm verarbeiteter Gips zieren jetzt die Decke der charmanten Halle. Für die Finanzierung der 30 Gipssäcke sucht die Halle 16 übrigens noch nach Spenden, wie sie in ihrer Mitteilung schreibt.

Über Kopf ging's zur Sache.
Halle 16Zum Einsatz kam auch das 2025 vom Sulzer Kernstadtbeirat teilfinanzierte Rollgerüst. Damit kamen die Helferinnen und Helfer gut an die 4 bis 5 Meter hohe Decke. Nicht nur die Überkopfarbeiten auf dem Gerüst haben die Muskeln und so manch eine Nase strapaziert. Viel zu tun gab es auch auf dem Boden. In voller Montur ließen die Ehrenamtlichen die Besen über den Hallenboden fliegen. In den Pausen gab es ausreichend Verpflegung von den koch- und backfreudigen Ehrenamtlichen. Alle haben mitgeholfen, wo und wie sie konnten.
Vergangenes Wochenende war es dann endlich so weit: Die Halle konnte wieder mit Leben gefüllt werden. Beim Helferfest, kamen alle zusammen, um auf den schweißtreibenden Einsatz zurückzublicken und zu feiern. Und wer sich fragt, weshalb plötzlich eine Baustelle vor der Halle ist: Das sind die ersten Vorarbeiten für den Anschluss an den behindertengerechten WC-Container. Den hat die Halle 16 mithilfe des Fördervereins „Kulturhaus Gustav Bauernfeind“ über die Aktion Mensch gefördert bekommen.

Pausen und Helferfest für die Ehrenamtlichen inklusive.
Halle 16Ein Dankeschön geht auch an die Stadt Sulz, die die Akteure der Halle 16 bei diesem Unterfangen tatkräftig unterstützt und das Aufstellen des Containers ermöglicht hat. Hier kommt die ganze Stadtgemeinschaft zusammen, um einen lebendigen Ort für Kunst und Kultur zu schaffen. Und die Hallensaison beginnt auch gleich mit der Kinderkulturwoche, einer Kooperation des Kinder- und Jugendbüros Sulz, der Jugendkunstschule Kreisel und der Halle 16 für das Osterferienprogramm. Mitte Juni, nutzt der Musik-Leistungskurs des Albeck-Gymnasiums die Halle übrigens für die Aufführung der Schubertiade.
Was die Halle 16 ausmacht
Der Projektraum für Kunst in der Zeppelinstraße 16 in Sulz am Neckar ist ein offener Ort der (künstlerischen) Begegnung und des soziokulturellen Engagements. Ob Werkstattraum oder Atelier, ob Ausstellungen, Konzert oder Lesungen – (fast) alles ist möglich, was die Sulzerinnen und Sulzer bieten können. So steht es auf der Website der Halle 16 zu lesen. Jede und jeder kann mitmachen, mitgestalten und teilnehmen.
