Fusion wird vorbereitet: Die Volksbank im Kreis Freudenstadt ist zufrieden mit dem Geschäftsjahr

Der Vorstand der Volksbank im Kreis Freudenstadt (von links): Jürgen Frey, Stefan Waidelich und Tobias Burkhardt.
Volksbank- Volksbank Freudenstadt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024.
- Bilanzsumme stieg auf 1486 Mio. Euro (+3,1%).
- Erste Schritte zur Fusion mit Volksbank Nordschwarzwald eingeleitet.
- Keine Filialschließungen durch Fusion geplant.
- Vorstand schlägt 3,5% Dividende für Mitglieder vor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Volksbank eG im Kreis Freudenstadt blickt laut einer Mitteilung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 zurück. "Trotz herausfordernder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen konnte die Genossenschaftsbank erneut stabile Zahlen präsentieren und wichtige strategische Weichen für die Zukunft stellen", heißt es darin. Gleichzeitig seien erste Schritte zur Vorbereitung der geplanten Fusion mit der Volksbank Nordschwarzwald eG unternommen worden (siehe Infobox).
Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2024 zeigen nach Angaben der Volksbank "eine gute und solide Entwicklung":
- Bilanzsumme: 1486 Millionen Euro (plus 3,1 Prozent)
- Betreutes Kreditvolumen: 1023 Millionen Euro (plus 3,3 Prozent)
- Betreutes Kundenanlagevolumen: 1900 Millionen Euro (plus 5,8 Prozent)
- Betreutes Kundenvolumen: 2923 Millionen Euro (plus 4,9 Prozent)
- Mitgliederzahl: 21.816 (minus 0,32 Prozent)
„Wir sind mit der Entwicklung des Jahres 2024 zufrieden. Trotz globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten konnten wir unsere Position als verlässlicher Partner für unsere Mitglieder und Kunden behaupten“, wird der Volksbank-Vorsitzende Jürgen Frey zitiert. Besonders freue sich die Bank über ihr Kundenkreditwachstum im zurückliegenden Geschäftsjahr. Trotz des Einbruchs im privaten Wohnungsbau und Zurückhaltung bei Investitionen im gewerblichen Bereich konnten mit dem starken Wachstum laut der Mitteilung weitere Marktanteile gewonnen werden. Gleichzeitig seien die Aufwendungen für Kreditausfälle weiterhin auf einem niedrigen Niveau.
Im Kundenanlagegeschäft konnte die Volksbank ebenfalls Gelder hinzugewinnen und mit einem bilanziellen Wachstum von 4,1 Prozent auf 1153,2 Millionen Euro sowie einem gesamten Kundenanlagewachstum "ein sehr gutes Niveau" erreichen, heißt es in der Mitteilung. „Wir sehen diese guten Entwicklungen unter anderem als Ergebnis unserer langjährigen, vertrauensvollen Kundenbeziehungen“, wird Vorstandssprecher Stefan Waidelich zitiert. „Dies zeigt sich auch in der schnellen und hohen Zustimmung zu unseren neuen Girokontomodellen.“
Diese positiven Entwicklungen schlagen sich laut der Mitteilung in einem höheren Zins- und Provisionsertrag nieder. Gleichzeitig sei auch die Volksbank, die zehn Geschäftsstellen und sieben SB-Standorte betreibt, von den steigenden Kosten betroffen. Trotz eines höheren Personal- und Sachaufwands sei der positive Ergebnistrend im Geschäftsjahr 2024 weiter fortgesetzt worden. Auch das Eigenkapital habe sich auf einem hohen Niveau weiter verbessert. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Vertreterversammlung im Juli 2025 laut der Mitteilung erneut die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 3,5 Prozent für die Mitglieder vorschlagen.
An der Fusion wird gearbeitet
Ein zentraler strategischer Schritt für die Zukunft sei die geplante Fusion mit der Volksbank Nordschwarzwald. "In den letzten Wochen wurden erste Projekte zur Vorbereitung gestartet und es erfolgte ein erstes Kennenlernen auf Führungsebene", berichtet die Volksbank im Kreis Freudenstadt. Unter dem Motto ‚Allein sind wir stark – gemeinsam sind wir stärker!‘ sollen demnach die Stärken der beiden mittelgroßen, regional verwurzelten Bank bewahrt und ausgebaut werden. "Die Banken möchten auf diese Weise langfristig ihre wirtschaftliche Stabilität sichern und die persönliche Nähe zu den Mitgliedern und Kunden bewahren." Auch gebe es bereits Kooperationen beider Banken. Vorstandssprecher Stefan Waidelich betont in der Mitteilung: „Ein wesentlicher Aspekt: Die Volksbank wird weiterhin in der Fläche präsent bleiben – es sind keine Filialschließungen im Zusammenhang mit der Fusion geplant." Sein Vorstandskollege Tobias Burkhardt sieht darin "eine große Chance, gemeinsam noch stärker zu werden und den Herausforderungen der Zukunft proaktiv zu begegnen". Die Fusion soll in den kommenden Monaten weiter konkretisiert werden.
