Freudenstädter beim Ironman
: Wolfgang Epting nimmt an Triathlon-Sportveranstaltung in Italien teil

Wolfgang Epting aus Freudenstadt trainiert für den „Ironman Italy Emilia-Romagna“ und unterstützt den ambulanten Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienst der Malteser.
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(red/pm)
Freudenstadt
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Wolfgang Epting und Diana Schmidt, Nagoldtalsperre, Seewald

Wolfgang Epting und Diana Schmidt an der Nagoldtalsperre in Seewald

Silvia Tanneberg, Malteser Hilfsdienst
  • Wolfgang Epting startet am 19. September beim „Ironman Italy Emilia-Romagna“ in Cervia.
  • Er sammelt Spenden für den ambulanten Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienst der Malteser.
  • Der Ironman umfasst 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42 km Laufen – Dauer etwa zehn bis zwölf Stunden.
  • Epting trainiert wöchentlich zwölf bis 16 Stunden, 27 Ehrenamtliche begleiten betroffene Familien.
  • Seit 2012 bietet der Dienst Familienbesuche, Trauergruppen und Einzelbegleitungen im Landkreis an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und ein Marathon über 42 Kilometer: Am 19. September startet Extremsportler Wolfgang Epting aus Freudenstadt beim „Ironman Italy Emilia-Romagna“ im italienischen Cervia, einer Triathlon-Sportveranstaltung. Mit seinem 23. Ironman verfolgt er ein besonderes Ziel: Er sammelt Spenden für den ambulanten Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienst der Malteser im Landkreis Freudenstadt. Das teilt der Malteser Hilfsdienst in einer Pressemitteilung mit.

Mit der Aktion möchten Wolfgang Epting und die Malteser auf die Situation von Familien aufmerksam machen, die von schwerer oder unheilbarer Krankheit, Sterben und Tod betroffen sind. Während Epting jede Woche zwölf bis 16 Stunden für den Wettkampf trainiert, begleiten 27 ehrenamtliche Hospizbegleiter Familien im Landkreis Freudenstadt. Sie unterstützen Kinder, Jugendliche und Geschwisterkinder, entlasten Eltern im Alltag und geben Halt in schwierigen Lebenssituationen.

Zehn bis zwölf Stunden dauert der Ironman

Der Ironman dauert rund zehn bis zwölf Stunden und fordert den Sportler körperlich wie mental. „Ich motiviere mich so, dass ich daran denke: Die Kinder, die ich unterstützen möchte, haben nicht die Chance. Ich habe sie. Ich kann weitermachen. Das gibt mir immer wieder neue Kraft“, sagt Wolfgang Epting.

Für den Kinder-, Jugend- und Familienhospizdienst ist die Aktion eine wertvolle Unterstützung. Diana Schmidt, Leiterin des Dienstes, freut sich laut Pressemitteilung über die Spendeneinnahmen und die Aufmerksamkeit für ein oft verdrängtes Thema. Seit 2012 begleitet der Dienst Familien im Landkreis Freudenstadt, in denen ein Elternteil oder ein Geschwisterkind schwer erkrankt ist.

Hospizbegleiter schenken Zeit

Die Unterstützung beginnt bereits mit der Diagnosestellung und umfasst regelmäßige Familienbesuche durch ehrenamtliche Hospizbegleiter. Ergänzend bietet der Dienst Trauergruppen und Einzelbegleitungen für Kinder, Jugendliche und Angehörige an.

„Wenn ein Elternteil, ein Geschwisterkind oder ein Kind schwer erkrankt, steht für die ganze Familie das Leben Kopf. Viele fühlen sich mit ihren Sorgen und Fragen allein. Unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und Hospizbegleiter schenken Zeit und Unterstützung im Alltag. Ergänzend bieten wir Trauergruppen und Einzelbegleitungen für Kinder, Jugendliche und Familien an“, wird Diana Schmidt zitiert.