: Schwäbische Spezialitäten in Rathauskantine in Courbevoie
Deutsch-französische Partnerschaftspflege, die durch den Magen geht: Amely Götter aus Freudenstadt hat in Courbevoie Spezialitäten aus dem Schwarzwald zubereitet.
Von
NC
Freudenstadt/Courbevoie
Die Schwarzwälder Kirschtorte kam in Frankreich gut an.
Nicht gesetzt
Linsen, Spätzle und Kirschtorte kommen offenbar auch im Großraum Paris gut an. Die 19-Jährige leistet über ein Austauschprogramm momentan ihren einjährigen „Service civique“ in Freudenstadts französischer Partnerstadt Courbevoie. Dort organisierte sie zur Feier des 60-jährigen Bestehens des Élysée-Vertrags ein Mittagessen mit typisch deutschen und schwäbischen Gerichten. Zur Auswahl standen Kartoffelsalat nach dem Rezept ihrer Oma, Brezeln, Flammkuchen, Linsen, Spätzle und Saitenwürstchen. Zum Nachtisch bestand die Wahl zwischen Schwarzwälder Kirschtorte, Mandarinen-Schmand-Kuchen, Roter Grütze und Apfelstrudel. Der Speisesaal der Kantine war mit französischen und deutschen Flaggen geschmückt. Auf den Tischen standen Rezepte der deutschen Gerichte, die Amely Götter ins Französische übersetzt hatte, und über den Monitor lief ein Video über Freudenstadt. Am Eingang hatten schon ein paar Tage Plakate gehangen, die über den Aktionstag und den Élysée-Vertrag informierten. Zu diesem besonderen Mittagessen erschienen mehr als 200 Mitarbeitende der Stadt. Die Aktion kam offenbar gut an. Khalida Merghache aus der Kulturabteilung sagte: „Bis jetzt kannte ich die deutsche Küche nicht, und so habe ich viele neue Geschmacksrichtungen entdeckt.“ Die kleinen Brezeln hätten ihr sehr gut geschmeckt, die Linsen seien köstlich gewesen. Am besten haben ihr der Mandarinen-Schmand-Kuchen und die Schwarzwälder Kirschtorte gefallen. „Die war top. Ich konnte leider nicht alles probieren, aber ich hätte es gerne getan. Es lebe die deutsche Küche“, so Khalida Merghache.
Die Schwarzwälder Kirschtorte kam in Frankreich gut an.