Freudenstadt · Jungunternehmer
: Am Donnerstag Hauptversammlung der Anteilseigner

Die diesjährige Schülerfirma am Freudenstädter Kepler-Gymnasium hat ein Gesellschaftsspiel entwickelt.
Von
NC
Freudenstadt

Das Team der Schülerfirma will mit seinem Spiel Spaß und Gemeinschaft fördern.

Kepler-Gymnasium

Gesellschaftsspiele kommen wieder in Mode. „Spielklar“, die neue Schülerfirma des Kepler-Gymnasiums Freudenstadt, möchte ihren Beitrag dazu leisten. Neun Schülerinnen und Schüler haben sich zum Ziel gesetzt, originelle Gesellschaftsspiele zu entwickeln und Kundinnen und Kunden den Schwarzwald mit viel Spielspaß näherzubringen. Spielklar legt großen Wert auf Regionalität und Originalität, heißt es in der Pressemitteilung der Schüler.

Ermöglicht wird die Schülerfirma, die von Christoph Rempfer angeleitet wird, durch das Programm „Junior expert“ im Rahmen des Seminarkurses „Schüler als Manager“ der Oberstufe. „Junior expert“ will Teilnehmerinnen und Teilnehmern alle Facetten des Entrepreneurships, angefangen von der Herstellung über den Vertrieb bis hin zum Marketing, durch verschiedene Angebote näherbringen. Bei „Junior“ gründen Jugendliche ihre eigene Schülerfirma, vertreiben ihre Produkte und verdienen damit echtes Geld. Sie erfahren als Jungunternehmer, wie die Realität von Unternehmern aussieht. Junior, ein Institut der deutschen Wirtschaft Köln, bringt Schülern das Thema Wirtschaft praxisnah und handlungsorientiert unter dem Motto „Learning by Doing“ näher.

Alle Positionen einer Firma

Die neue Schülerfirma des Kepler-Gymnasiums hat sich am 29.Oktober gegründet. Das Ziel von Spielklar ist, originelle Gesellschaftsspiele für die ganze Familie zu entwickeln. Der Spaßfaktor soll dabei an erster Stelle stehen. Die Jungunternehmer erledigen jeweils unterschiedliche Aufgaben in der Firma. Die neun Schüler arbeiten in fünf verschiedenen Abteilungen und lernen durch neue Erfahrungen, wie ein Unternehmen geführt wird. Die Idee, Gesellschaftsspiele zu entwickeln, zu produzieren und zu verkaufen hat sich nach einem mehrwöchigen Prozess herauskristallisiert. Entscheidend war, dass wieder der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund stehen sollen.

Die erste Hauptversammlung der Schülerfirma ist am Donnerstag. Dabei bekommen die knapp 80 Anteilseigner einen Einblick in die Arbeit der jungen Firma. Der erste Spiele-Prototyp wird vorgestellt und die neuesten Projekte werden präsentiert. Anfang März ist das Spiel „Waldjagd“ auf dem Markt erhältlich. Der Bezug zur Region ist den Jungunternehmern wichtig, deshalb haben sie viele Aspekte des Nordschwarzwalds in das erste Spiel eingebracht.