Foto aus 4 Kilometern Höhe
: Von Metz über Horb nach Rumänien – das Geheimnis der Ballone am Himmel

Am Samstag fuhren Gasballone über Horb. Sie sind zum Gordon-Bennet-Rennen in Metz gestartet – und am Montagnachmittag in Rumänien gelandet.
Von
NC
Horb am Neckar
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Der Gasballon am Himmel über Horb. Darunter der Stadtkern und der Hohenberg.

Der Gasballon am Himmel über Horb. Darunter der Stadtkern und der Hohenberg.

privat
  • Gasballone des Gordon-Bennet-Rennens überflogen am Samstag Horb am Neckar.
  • Start war am Freitag in Metz, Ziel am Montag in Rumänien – 1219 bis 1259 km Strecke.
  • Teams Munz/Schlegel und Seyfert-Joiner/Eimers haben Verbindungen zur Horber Ballonsportgruppe.
  • Munz/Schlegel belegten Platz 2, Seyfert-Joiner/Eimers erreichten Platz 4.
  • Foto aus 4000 Metern zeigt Horber Stadtkern, Hohenberg und Nordstetten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wer am Samstagnachmittag in den Horber Himmel schaute, konnte den ein oder anderen weißen Punkt erkennen. Das waren Gasballone, die am Freitag im französischen Metz zum Gordon-Bennet-Rennen gestartet sind. Dabei handelt es sich um die inoffizielle Weltmeisterschaft der Gasballone.

Dass ausgerechnet die Teams von Benedict Munz und Nicholas Seyfert-Joiner direkt über Horb fuhren, konnte kein Zufall sein: Beide waren Teilnehmer an den Pfingstlagern der Ballonsportgruppe Stuttgart auf dem Horber Rauschbart – und kennen nicht nur die Vorzüge und guten Aussichten im Neckartal, sondern haben auch die Kontakte zu Volkhard Bähr von den Horber Ballönern, der darüber informiert.

Gasballone haben Sandsäcke dabei und sind deutlich kleiner als Heißluftballone. Auf dem Foto, das Seyfert-Joiner in etwa 4000 Metern Höhe schoss, sind die Sandsäcke zu erkennen. Darunter die Ausläufer Nordstettens samt Hochbrücken-Baustelle, unten mittig der Bahnhofsbereich, darüber der Hohenberg. Links unten ist der Campingplatz Schüttehof zu sehen.

Munz, mit Matthias Schlegel unterwegs, fuhr über Bayern, Tirol, den Wörthersee und Slowenien weiter nach Kroatien, Serbien und Rumänien. Im Lungau kreuzten sich die Wege wieder mit Seyfert-Joiner und dessen Partner Benjamin Eimers, die etwas nördlich ebenfalls bis nach Rumänien kamen. Seyfert-Joiners Team belegte mit 1219 zurückgelegten Kilometern Platz 4. Munz und Schlegel schafften 1259 Kilometer und landeten in der Nähe der Stadt Timisoara auf Platz 2. Zwei Ballons waren da, am Montagnachmittag, noch in der Luft.

Hier können die Routen nachverfolgt werden.