Feuerwehreinsatz in Fischingen
: Sorge, dass Heizöl in den Neckar gelangt

Im Steinbruch Richtung Empfingen war am Montagmorgen Kraftstoff ausgelaufen. Die Einsatzkräfte kontrollierten die Situation und konnten Entwarnung geben.
Von
Marcella Danner
Fischingen
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Weil Heizöl ausgelaufen war, rückten die Feuerwehren aus Sulz und Horb zum oberhalb von Fischingen gelegenen Steinbruch aus.

Weil Heizöl ausgelaufen war, rückten die Feuerwehren aus Sulz und Horb zum oberhalb von Fischingen gelegenen Steinbruch aus.

Feuerwehr Sulz
  • Heizöl lief am Montagmorgen in einem Steinbruch bei Fischingen aus.
  • Feuerwehr Sulz und Horb rückten aus; Alarm um 6.35 Uhr.
  • Öl wurde im Überlaufbecken aufgefangen; Ursache: technischer Defekt.
  • Kontrolle des Neckars ergab keine Verunreinigung; Ölsperre vorbereitet.
  • Fachfirma saugte das Öl ab; Feuerwehr unterstützte die Arbeiten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Feuerwehr Sulz, Abteilung Fischingen, wurde am Montagmorgen um 6.35 Uhr in einen Steinbruch im Sulzer Ortsteil Fischingen alarmiert, weil Kraftstoff ausgetreten war. Vor Ort war aufgrund eines technischen Defekts eine größere Menge Heizöl ausgetreten. Es wurde in einem Überlaufbecken aufgefangen. Zu Beginn des Einsatzes war jedoch unklar, ob bereits Heizöl über den angrenzenden Bolzgraben in den Neckar gelangt war, heißt es von der Sulzer Wehr.

Daher zogen die Einsatzkräfte die Abteilung Stadt der Feuerwehr Sulz sowie die Feuerwehr Horb zur Unterstützung hinzu. Während die Horber Wehrleute den Neckar auf mögliche Verunreinigungen kontrollierten und vorsorglich das Einbringen einer Ölsperre vorbereiteten, ergriff die Feuerwehr Sulz im Steinbruch Maßnahmen, um ein weiteres Austreten beziehungsweise Abfließen des Heizöls zu verhindern.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte Entwarnung gegeben werden: Eine entsprechende Verunreinigung des Neckars durch Heizöl konnte nicht festgestellt werden, schreibt Julian Kopp, der Pressesprecher der Sulzer Wehr, auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE. Anschließend wurde das im Überlaufbecken gesammelte Heizöl durch eine Fachfirma abgesaugt. Die Feuerwehr unterstützte die Arbeiten.

Erst vor knapp zwei Wochen musste die Feuerwehr nach Bergfelden ausrücken, weil dort aus bislang ungeklärter Ursache größere Mengen Heizöl in die Kläranlage gelangt waren. Die dort eingebrachte Ölsaugsperre blieb vorsorglich noch einige Tage im Mühlbach, um möglicherweise übergetretene Verunreinigungen aus der Kläranlage aufzunehmen.