Feuerwehr-Bilanz in Horb: „Sind noch glimpflich weggekommen“ – vier Kleinbrände in der Silvesternacht

In der Horber Altstadt herrscht zum Jahreswechsel ein Böllerverbot. Wunderkerzen sind aber erlaubt – die setzte unser Fotograf in Szene.
Markus Ulmer- Vier Einsätze in Horb: Die Feuerwehr löschte in der Silvesternacht vier Kleinbrände.
- Drei Brände in Bildechingen, einer in Altheim – alle durch Feuerwerk verursacht.
- Keine Verletzten, aber Glätte durch Löschwasser erschwerte die Arbeit der Feuerwehr.
- In Nachbarkreisen: Schwerverletzter in Tübingen, hoher Sachschaden im Kreis Reutlingen.
- Polizei meldet „übliches Silvester-Geschehen“ ohne größere Vorfälle in der Region.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Horber Feuerwehr zieht ihre Silvester-Bilanz: „Für uns war es eine einsatzreiche Nacht“, sagte Feuerwehr-Sprecher Jan Straub der SÜDWEST PRESSE. „Gerade für die Abteilung Bildechingen, für die Jungs und Mädels war es schon zäh.“ Insgesamt gab es im gesamten Stadtgebiet laut Straub vier Einsätze – drei in Bildechingen, einen in Altheim.
Um 1.01 Uhr brannte in Bildechingen eine nicht vollständig gelöschte Feuerwerksbatterie in einem Mülleimer. Um 1.38 Uhr musste in Bildechingen erneut eine Feuerwerksbatterie gelöscht werden, die in der Nähe eines Autos Feuer gefangen hatte. Bei beiden Einsätzen reichte der Feuerwehr ein Kleinlöschgerät.
Kurz vor 2 Uhr musste die Abteilung Bildechingen zum dritten Einsatz binnen einer Stunde mit ihrem LF 10 ausrücken: Eine Mülltonne brannte in einem Verschlag in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht. „Es war wichtig, dass es früh gemeldet wurde, 15 bis 20 Minuten länger und das Feuer wäre vielleicht auf das Gebäude übergegriffen“, berichtete Straub.
Größere Vorfälle in Nachbarkreisen
Ähnliches gelte für den vierten Einsatz der Silvesternacht, der um 2.45 Uhr der Abteilung Altheim vorbehalten war. Dort brannte ebenfalls eine Mülltonne, diesmal an einem Carport, der leicht beschädigt wurde. Das Feuer wurde auch hier mit einem C-Rasch rasch gelöscht. Bei den Minusgraden in der Nacht hatte die Abteilungen auch „ein leichtes Rutschproblem“, sagte Straub, weil das Löschwasser auf der Straße schnell zu Glätte führte.
Bei allen vier Bränden gab es keine Verletzten. Straubs Fazit: „Wir sind noch glimpflich weggekommen.“ In naheliegenden Landkreisen war das anders: In Tübingen erlitt ein 17-Jähriger schwere Verletzungen, weil ein Feuerwerkskörper in seiner Hand explodierte. Im Kreis Reutlingen gab es vier Brände an Häusern – ohne Verletzte, aber mit einem Gesamtsachschaden von mehr als 700.000 Euro. In Grosselfingen (Zollernalbkreis) erlitt ein vierjähriges Kind durch einen umherfliegenden Feuerwerkskörper leichte Verbrennungen an Gesicht und Ohr.
Polizei zieht positive Silvesterbilanz
Das unter anderem für die Kreise Freudenstadt und Calw zustände Polizeipräsidium Pforzheim meldet „das übliche Silvester-Geschehen und keine größeren Vorgänge“, wie ein Sprecher am Donnerstagmittag sagte. „Unfälle mit Feuerwerkskörpern sind uns gar keine bekannt.“ Es habe zwar „diverse Körperverletzungen“ gegeben, das sei aber nichts gewesen, „was über ein normales Wochenende hinausgeht“.