Wasserversorgung in Empfingen
: Land fördert Neubau des Hochbehälters mit mehr als zwei Millionen Euro

Mit dem Vorhaben wird die Wasserversorgung in Empfingen langfristig gesichert und an zukünftige Anforderungen angepasst.
Von
NC
Empfingen
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Trinkwasser Symbolbild

Mit dem neuen Hochbehälters soll die Wasserversorgung in Empfingen langfristig gesichert werden.

Hendrik Schmidt/dpa (Symbolbild)
  • Empfingen erhält 2,046 Mio. Euro Förderung für den Neubau eines Hochbehälters.
  • Projektvolumen: 4,9 Mio. Euro, Landesförderung beträgt 41,8 % der Kosten.
  • Der Bau dient der langfristigen Sicherung der Wasserversorgung, auch für „Kompass 81“.
  • Baubeginn ist für 2027 geplant, Gemeinderat berät im Frühjahr über Details.
  • Der Neubau ersetzt alte Hochbehälter und soll Versorgungssicherheit erhöhen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Gemeinde Empfingen erhält für den Neubau eines Hochbehälters eine Landesförderung in Höhe von 2.046.300 Euro. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde der Gemeinde nun durch das Regierungspräsidium Karlsruhe übergeben, berichtet die Gemeindeverwaltung. Das Vorhaben diene der nachhaltigen Sicherung der Trinkwasserversorgung und stelle eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen der kommenden Jahre dar.

Bürgermeister Ferdinand Truffner zeigte sich laut Pressemitteilung sehr dankbar für die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg: „Die Bewilligung dieser Förderung ist ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Eine sichere und leistungsfähige Wasserversorgung ist eine der zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Ohne die Unterstützung des Landes wäre ein Projekt dieser Größenordnung kaum zu stemmen.“

Förderansatz von 41,8 Prozent

Der Neubau des Hochbehälters erfolgt auf Grundlage der Planung der Dreher und Stetter Ingenieurgesellschaft und umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4,9 Millionen Euro. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit einem Fördersatz von 41,8 Prozent an den zuwendungsfähigen Kosten. Finanziert wird die Maßnahme aus Landesmitteln, die vom Landtag Baden-Württemberg beschlossen wurden.

Mit dem neuen Hochbehälter soll die Wasserversorgung in Empfingen langfristig gesichert und an zukünftige Anforderungen angepasst werden. Insbesondere mit Blick auf den Klimawandel, zunehmende Trockenperioden und steigende Anforderungen an die Versorgungssicherheit komme dem Projekt eine besondere Bedeutung zu. Vorgesehen ist, so die Verwaltung, der Neubau des Hochbehälters auch für die Sicherung der Trinkwasserversorgung für das interkommunale Gewerbegebiet „Kompass 81“ und den Rückbau der Niederzone im Bereich Julius-Bauser-Straße, die bereits jahrzehntelang Probleme hatte.

Gebaut werden soll der neue Hochbehälter direkt in der Nachbarschaft der bisherigen drei Hochbehälter in Verlängerung des Schützenhauses. Die bestehenden Behälter sollen dann in den Neubau integriert werden. „Wir investieren hier nicht nur in Beton und Technik, sondern ganz konkret in die Versorgungssicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, betonte Truffner. „Der Hochbehälter ist ein zentrales Element unserer Infrastruktur und sorgt dafür, dass auch kommende Generationen zuverlässig mit hochwertigem Trinkwasser versorgt werden können.“

Der Bau ist für das Jahr 2027 vorgesehen, im Frühjahr nächsten Jahres wird sich der Gemeinderat ausführlich mit dem Bauablauf und den Planungen beschäftigen.