Empfingen: Gegen Hass und Antisemitismus

Schwäbisches Tagblatt
.Dr. Michael Blume spricht am Donnerstag, 10. März, auf Einladung des Bildungswerks der katholischen Seelsorgeeinheit Empfingen-Dießener Tal und der Frauenarbeit im evangelischen Kirchenbezirk Sulz zum Thema Antisemitismus im katholischen Gemeindehaus in Empfingen. Seit März 2019 ist der Religions- und Politikwissenschaftler Dr. Michael Blume Beauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg gegen Antisemitismus. In dieser Funktion ist er bemüht, nicht nur jüdisches Leben und jüdische Kultur zu schützen, sondern auch für ein gutes und friedliches Miteinander verschiedener Kulturen und Religionen einzutreten. Deutschlandweit häufen sich Berichte von Anfeindungen, die antisemitische Wortwahl und Einstellungen erkennen lassen. Im Weltbild von Antisemiten herrscht eine Verschwörung, zu der außer Juden beziehungsweise Zionisten auch Demokraten, Justiz und Medien sowie weitere ethnische und religiöse Minderheiten zugerechnet werden. Antisemiten bedrohen also die ganze Gesellschaft und den demokratischen Rechtsstaat. Diesem Gedanken wird Michael Blume in seinem Vortrag am Donnerstag, 10. März, um 20 Uhr im katholischen Gemeindehaus in Empfingen nachgehen. Ein Kostenbeitrag von fünf Euro wird erhoben. Es gelten die aktuellen Hygienevorgaben. Wegen der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung erwünscht bei Margarete Schon unter 07454/8478 oder per E-Mail an kabi_schon@yahoo.de.