Einsatzübung in Hopfau
: Feuerwehren und DRK meistern Aufgabe gemeinsam

Bei einer Großübung im Sulzer Ortsteil Hopfau haben die Einsatzkräfte ihre Zusammenarbeit erfolgreich unter Beweis gestellt.
Von
NC
Hopfau
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Zur Großübung in Hopfau waren viele Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen.

Zur Großübung in Hopfau waren auch Zuschauerinnen und Zuschauer gekommen.

Feuerwehr Sulz
  • Großeinsatzübung in Hopfau: Feuerwehren und DRK trainieren Zusammenarbeit bei Hallenbrand.
  • Szenario: Rauchentwicklung, Menschenrettung, simulierte Durchzündung, Evakuierung benachbarter Gebäude.
  • Löschwasser aus Tobelbach und Glatt, Einsatz von fünf Löschfahrzeugen und einer Drehleiter.
  • Zwei Personen gerettet, Brand erfolgreich eingedämmt, Übung nach einer Stunde beendet.
  • Lob von Stadtbrandmeister, Ortsvorsteher und Bürgermeister für reibungslose Kooperation.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In Hopfau fand am vergangenen Samstag eine groß angelegte Einsatzübung der Feuerwehr Sulz statt. Angenommen wurde ein Brand in einer Halle auf dem Gelände eines Apfelguts. Die Übung diente laut einer Mitteilung dazu, die interkommunale Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Sulz und Umgebung sowie des Deutschen Roten Kreuzes unter realitätsnahen Bedingungen zu festigen. Beteiligt waren die Einsatzabteilungen Hopfau, Stadt, Dürrenmettstetten und Glatt, außerdem die Führungsgruppe Sulz-Oberndorf-Dornhan. Ebenfalls mit dabei war die Einsatzabteilung Leinstetten der Feuerwehr Dornhan sowie die DRK-Bereitschaft Sulz-Nord.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung aus dem Gebäude sichtbar, Flammen waren jedoch keine erkennbar. Mehrere Trupps begaben sich unter Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude. Zwei vermisste Personen konnten im Innenangriff lokalisiert, gerettet und anschließend der DRK-Bereitschaft übergeben werden.

Kurz darauf kam es zu einer simulierten Durchzündung – das ist das plötzliche, flächendeckende Abbrennen von brennbaren Gasen, die sich bei einem Brand angesammelt haben – im Inneren der Halle. Um zu verhindern, dass sich der Brand auf benachbarte Gebäude ausbreitet, bauten die Einsatzkräfte eine Riegelstellung über die Drehleiter auf. Parallel dazu wurden angrenzende Gebäude evakuiert.

Wasser aus dem Tobelbach und der Glatt

Das benötigte Löschwasser entnahmen die Wehrleute aus dem angrenzenden Tobelbach sowie der nahegelegenen Glatt. Insgesamt waren fünf Löschfahrzeuge, eine Drehleiter und zahlreiche Einsatzkräfte mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung beschäftigt. Nach gut einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Im Anschluss sorgte die Abteilung Hopfau für die Verpflegung aller Übungsteilnehmer.

Lob von allen Seiten

Stadtbrandmeister Florian Karl und Hopfaus Ortsvorsteher Thomas Mutschler waren laut der Mitteilung sehr zufrieden mit dem Ablauf. Mutschler betonte: „Es ist beruhigend zu sehen, wie reibungslos die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen und Abteilungen funktioniert hat.“ Auch Bürgermeister Jens Keucher machte sich vor Ort ein Bild von der Übung und lobte das Engagement der Einsatzkräfte. Die Übung sei ein wichtiger Baustein, um für den Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein.