Einsatz in Horb: Polizei kontrolliert auffälligen Fahrgast – außer Gras nichts dabei

Zwei Polizeiautos parkten mit Warnblinklicht vor dem Horber Bahnhof.
Moritz Hagemann- Polizei kontrollierte 52-Jährigen im Zug aus der Schweiz nach auffälligem Verhalten.
- Einsatz erfolgte am Bahnhof Horb nach Anforderung durch die Bundespolizei.
- Beim Mann wurde ein Päckchen mit mutmaßlichem Marihuana entdeckt.
- Geringe Menge – keine Haft, Personalien wurden festgestellt.
- Mann mit Wohnsitz in Deutschland durfte anschließend weiterreisen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Aufregung am Dienstagmorgen: Zwei Polizeiautos fuhren am Horber Bahnhof vor – und blieben dort auch einige Zeit stehen. Was war passiert? Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim klärte auf Nachfrage am Nachmittag auf: „Eine Person hat sich auffällig verhalten, die im Zug von der Schweiz nach Deutschland unterwegs war.“ Was in diesem Fall „auffällig“ bedeutet, konnte der Sprecher allerdings nicht konkretisieren. Bahnangelegenheiten sind eigentlich sowieso Sache der Bundespolizei, doch die habe die Beamten in Horb um Unterstützung gebeten.
So wurde der Mann letztlich in Horb aus dem Gäubahn-Zug gebeten und kontrolliert. Bei dem 52-Jährigen hätten die Beamten ein Päckchen gefunden, dessen Inhalt nach Marihuana ausgesehen habe. „Aber das Gewicht reicht bei weitem nicht, dass man jemanden deshalb in Haft steckt“, sagte der Sprecher. Deshalb dauerte es zwar ein bisschen, bis die Personalien festgestellt waren, und entsprechend die Angelegenheit fürs Erste erledigt war, dann durfte der Mann, der nach Aussage des Sprechers seinen Wohnsitz in Deutschland hat, wieder gehen.