SWP+SWP+DRK in Bildechingen
: Ein Land am Tropf: Warum jetzt alle zur Blutspende gehen sollten!

In Deutschland ist die Versorgung mit Blutkonserven im Januar 2026 besonders kritisch. Der DRK-Ortsverein Bildechingen ruft zur Blutspende am 27. Januar in die Turn- und Festhalle auf.
Von
Michael Stock
Horb
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(ohne Überschrift): Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. SONY DSC  Eutingen. Ist die Marke von Hundert überschritten, ist man beim DRK-Ortsverein Eutingen mit dem Ergebnis der Blutspendenaktion wenigstens einigermaßen zufrieden. Natürlich könnten es ein paar Blutkonserven mehr sein, das würde auch den nicht unerheblichen Aufwand relativieren, welchen die 15 Ehrenamtlichen bei jedem Termin betreiben. 116 Spendenwillige waren am Donnerstag in der Eutinger Turnhalle erschienen, zehn davor mussten allerdings von den untersuchenden Ärzten aus gesundheitlichen Gründen zurück gestellt werden, dieses Minus aber wurde egalisiert durch die gleiche Anzahl von Erstspendern, das ergibt in Summe 106 Mehrfachspender mit dem Ergebnis von 116 Blutbeuteln, welche der Blutspendendienst nach Feierabend in Richtung Baden-Baden abtransportieren konnte. Zwar geben die Spender ihr so dringend benötigtes Blut im Prinzip kostenlos ab, aber ganz ohne Gegenleistung gehen sie doch nicht nach Hause. Ein reichhaltiges und vom Küchenteam Martina Wetzel, Michael Werlein und Eduard Straub liebevoll zubereitetes Vesper entschädigt, dazu gab es am Donnerstag eine praktische Picknickdecke, dann noch den Eintrag in den Blutspenderpass und endlich auch das Gefühl, etwas Gutes für die Mitmenschen getan zu haben. Das kann  der DRK-Aktive Hubert Schäfer gleich hundertfach für sich verbuchen, er gab seine hundertste Spende ab. Und noch eine Besonderheit war zu registrieren. In der Vergangenheit galt in Baden-Württemberg die Regel, dass mit 70 Jahre das Höchstalter für die Blutspender erreicht ist. Das wurde dann gelockert durch die Möglichkeit, dass der Hausarzt ein Gesundheitsattest ausstellt, das gab dann nochmal Aufschub und so mancher Spendenwillige glaubte daran, dass er noch ein paar Mal antreten darf. Allerdings, als beim Herbsttermin im letzten Oktober, ein paar Wochen nach seinem 71. Geburtstag zur Spende erschien, nahm schon das Registrierungssystem ihn schon  gar nicht mehr wahr, das ganz knapp vor seiner 75. Spende, die er eigentli

Zwar geben die Spender ihr so dringend benötigtes Blut im Prinzip kostenlos ab, aber ganz ohne Gegenleistung gehen sie doch nicht nach Hause. Ein Vesper entschädigt, verspricht Gisela Lobmiller vom DRK-Ortsverein Bildechingen.

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