Demonstration: Megaprotest der Landwirte bei Bittelbronn

Bild: Karl-Heinz Kuball
Nicht gesetztMehr als 300 Fahrzeuge, Landwirte aus der gesamten Umgebung, trafen sich am Montagabend kurz vor 17.30 Uhr bei Bittelbronn auf dem Gelände der Hofmetzgerei Schmid, um gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung zu protestieren. Der Bauernverband hatte bundesweit zu Protesten aufgerufen.
„Wir Bauern aus der Umgebung wollen unsere Kollegen in Berlin unterstützen“, schreibt der Horber Landwirt Eugen Gekle. In der Hauptstadt gingen am Montag tausende Bauern auf die Straße. Der Protestzug nahe Bittelbronn formierte sich entlang der B28. Die Landwirtinnen und Landwirte aus den Kreisen Rottweil, Freudenstadt und der Region parkten entlang der Bundesstraße und richteten zahllose Scheinwerfer auf die Fahrbahn. Die Reihe an landwirtschaftlichen Fahrzeugen reichte dabei bis kurz vor den Bahnübergang Seehaus. Auf dem Grundstück der Hofmetzgerei loderte außerdem ein etwa 5 Meter hohes Protestfeuer.
Rauchbomben in Grün-Gelb-Rot brachten das Missfallen mit dem Vorgehen der Ampel-Regierung zum Ausdruck. Grund für die Empörung ist ein Sparpaket der Regierung, durch das die Regelungen zur Agrar-Diesel und Kfz-Steuerbefreiung für die Landwirtinnen und Landwirte wegfallen. Die NECKAR-CHRONIK berichtet ausführlich über die Forderungen der Protestierenden in der Mittwochsausgabe.
