Betrug in Freudenstadt: Falsche Polizisten bringen Mann um Gold im Wert von 52.000 Euro

Betrüger haben einen Mann in Freudenstadt dazu gebracht, Gold im Wert von rund 52.000 Euro zu besorgen und das vor seiner Tür abzulegen. Die Betrüger gaben sich als Polizisten aus, die das Gold
Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)- Falsche Polizisten erbeuteten in Dietersweiler Gold im Wert von rund 52.000 Euro.
- Die Täter kontaktierten den älteren Mann telefonisch und gaben sich als Polizei aus.
- Er legte am Montag, 6. Juli, gegen 18 Uhr das Gold vor seinem Anwesen ab.
- Ein Unbekannter nahm es unbemerkt mit – ein großer, dunkel gekleideter E‑Scooter-Fahrer fiel auf.
- Polizei warnt: Niemals telefonisch Geld oder Wertgegenstände übergeben und sofort melden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein älterer Mann ist am Montagabend Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben. Wie die Polizei berichtet, nahmen die Täter nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bereits im Jahr 2024 erstmals telefonisch Kontakt zu dem Mann auf und meldeten sich nach längerer Pause vor einigen Wochen erneut. Die Anrufer gaben sich als Polizeibeamte aus Freudenstadt aus. Durch geschickte Gesprächsführung brachten die falschen Polizisten den Mann dazu, Gold zu erwerben und dieses zur Abholung bereit zu legen.
Wer kennt den dunkel gekleideten Mann auf dem E-Scooter?
Am Montag, 6. Juli, gegen 18 Uhr, legte der Mann nun also in der Langenbergstraße im Freudenstädter Stadtteil Dietersweiler Gold im Gesamtwert von rund 52.000 Euro vor seinem Anwesen ab. Ein Täter nahm dieses unbemerkt und unerkannt an sich.
Im Umfeld des Anwesens aber, teilt die Polizei mit, sei ein Mann beobachtet worden, der mit einem E-Scooter auffällig oft umherfuhr. Dieser wird als groß, dunkel gekleidet und mit rasiertem Haar beschrieben. Ob dieser Mann in Zusammenhang mit dieser Straftat steht, ist laut Polizei noch nicht bekannt.
Polizei warnt: „Fordern niemals telefonisch zur Übergabe auf!“
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, die am frühen Montagabend sowie im Zeitraum vor der Tat verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder anderweitig Hinweise zu der beschriebenen Person oder den Tätern geben können, sich beim Kriminaldauerdienst in Pforzheim unter der Rufnummer (07231) 186 44 44 zu melden.
Die Polizei nutzt den Vorfall, um noch einmal dringend auf Folgendes hinzuweisen: „Die Polizei fordert niemals telefonisch zur Übergabe von Geld oder Wertgegenständen auf. Beenden Sie in solchen Fällen das Gespräch und informieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizeidienststelle.“