Auftragsmord in Sulz geplant?: Beschuldigter ist gegen Kaution wieder auf freiem Fuß

Der Beschuldigte ist gegen Kaution wieder auf freiem Fuß.
Marcus Brandt/dpa (Symbolfoto)- Ein 43-Jähriger soll einen Auftragsmord an einem Sulzer Stadtrat geplant haben.
- Der Beschuldigte zahlte einem 35-Jährigen eine hohe Summe, der den Mord vortäuschte.
- Der 43-Jährige wurde am 5. Dezember in U-Haft genommen, ist nun gegen Kaution frei.
- Die Kaution liegt im mittleren fünfstelligen Bereich, ein Teil des Geldes wurde sichergestellt.
- Opfer und Noch-Ehefrau des Beschuldigten sind Mitglieder des Sulzer Gemeinderats.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nachdem ein 43-Jähriger am 5. Dezember nach einer versuchten Anstiftung zum Mord in Untersuchungshaft genommen worden ist, hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Rottweil den Haftbefehl jetzt gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Beschuldigte hinterlegte laut einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Konstanz eine Kaution im mittleren fünfstelligen Bereich. Ein ähnlicher Betrag soll auch an einen 35-Jährigen geflossen sein, damit dieser den neuen Lebensgefährten der Noch-Ehefrau des Beschuldigten umbringt.
Das Brisante daran: Sowohl das vermeintliche Mordopfer als auch seine Lebensgefährtin sind Mitglieder des Sulzer Gemeinderates und in der Neckarstadt wohlbekannt.
Nach dem Stand der bisherigen Ermittlungen konnte der 35-Jährige glaubhaft darlegen, dass er die Umsetzung des Auftragsmords nur vorgetäuscht hatte, um sich selbst zu bereichern. Den Mord tatsächlich zu begehen, habe er nicht geplant. Im Rahmen der von der Kriminalpolizei Rottweil geführten Ermittlungen konnte ein Teil des bereits bezahlten Geldes sichergestellt werden.
