Aufregung in Wittershausen: Storchenrettung klappt erst im dritten Anlauf

Das sind die Storchenretter.
Hartmut Polet- In Wittershausen wurde ein geschwächter Storch nach zwei Fehlversuchen eingefangen.
- Der Einsatz begann am Dienstag um 16 Uhr im Wohngebiet Unteres Hargental.
- Feuerwehr Wittershausen rückte mit 2 Fahrzeugen und 16 Kräften unter André Fischer an.
- Der Storch mit Ringnummer AJT69Der hatte einen gebrochenen Zeh – Diagnose in Mössingen.
- Untersuchung in Tierarztpraxis ergab äußerlich keine Verletzungen, das Tier ist in Sicherheit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das war eine Aufregung: Der Storchenbetreuer des Nabu Oberndorf, Hartmut Polet aus Mühlheim, wurde am Dienstag um 16 Uhr informiert, dass sich ein Storch im Wohngebiet Unteres Hargental aufhält. Ein Fangversuch war schon am Vortag gescheitert, da der Storch noch fliegen konnte. Gemeinsam mit Naturschutzwart Ludwig Schrägle aus Holzhausen fuhr Polet nach Wittershausen. Im Gepäck: Fanggeräte, Fangtücher, Fernrohr und Kamera. Vor Ort konnte Polet dann den Storch mit der Ringnummer AJT69Der sichten. Schrägle alarmierte über die Leitzentrale der Feuerwehr im Ort. Die Abteilung Wittershausen kam mit 2 Fahrzeugen und 16 Personen unter Führung des Kommandanten André Fischer an die Einsatzstelle.
In einem großen Kreis startete der erste Fangversuch. Allerdings ergriff der Storch dabei die Flucht in Richtung Abwasserbecken der A81. Dort fand dann der nächste kreisförmige Fangversuch statt. Und das Tier flüchtete im Tiefflug in Richtung Wittershausen zurück. Man wollte schon das aufgeben, aber Kommandant Fischer und sein Team wollten’s noch einmal wissen. Polet trieb den Storch in ein nahegelegenes Baumfeld, wo Michael Breil ihn einfangen konnte. Dem Team der Feuerwehr Wittershausen zollte Polet großen Dank. Von den Fachleuten wurde ihm am Vortrag noch mitgeteilt, dass es unmöglich sei, einen fliegenden Storch einzufangen.

Mit vereinten Kräften geschafft, der Storch ist in Sicherheit.
Hartmut PoletMeister Adebar wurde in der Tierarztpraxis Dr. Anne von Stromberg untersucht. Verletzungen waren äußerlich allerdings nicht zu erkennen. Weshalb das Tier so geschwächt und mager ist, hat eine Untersuchung im Vogelschutzzentrum des Nabu in Mössingen ergeben. Es hatte einen Zeh gebrochen.⇥NC
