Altheim · Bundestagswahl
: Klimawandel bereitet Sorge

Der CDU-Kandidat Klaus Mack erkundigte sich bei der Sägerei Dölker in Altheim über die Holzwirtschaft.
Von
NC
Altheim

Klaus Mack erkundigte sich bei Günter Kläger vom Holzwerk Dölker über die Herausforderungen in der Holzwirtschaft.

Stefan Merkle

Der CDU-Bundestagskandidat Klaus Mack - Bürgermeister der Stadt Bad Wildbad - besuchte am Freitag das Altheimer Unternehmen Dölker Holzwerk GmbH mit einer kleinen Delegation des CDU-Stadtverbands Horb. Die Geschäftsführer Paul Dölker sowie Günter und Heinz Kläger präsentierten mit Teilen ihrer Belegschaft den Familienbetrieb. Das seit 1904 in der 4. Generation geführte Unternehmen beschäftige heute mehr als 50 Mitarbeiter und zähle zu den größeren Sägereien in der Region, wie einer Mitteilung der CDU zu entnehmen ist. In Kombination mit vollelektronischer Steuerung und viel mitarbeiterbezogenener Erfahrung sowie Fachwissen bei der Qualitätskontrolle durchlaufen auf der 1989 installierten Anlage auftragsbezogen pro Jahr etwa 150000 Festmeter Holz. Die Tannen- und Fichtenstämme werden im Umkreis von 40 Kilometern geerntet und im Betrieb vollständig verarbeitet. Dieser Betrieb sei ein exzellentes Beispiel für einen Arbeitgeber mit regionaler Wertschöpfung in Verbindung mit Nachhaltigkeit aufgrund kompletter Verwendung des eingesetzten Rohstoffs, so Mack.

Investition in Millionenhöhe

Die drei Geschäftsführer berichteten über ihr Tagesgeschäft und diskutierten mit dem Bundestagskandidaten die Anforderungen an den heutigen Mittelstand. So waren erst kürzlich Investitionen in Millionenhöhe in eine moderne Sprinkleranlage notwendig, damit der Betrieb umfassend weiterversichert werden konnte.

Azubi-Stellen unbesetzt

So rge bereitet auch der Klimawandel, der nach Auffassung aller Anwesenden auch einen Waldumbau notwendig macht. Ebenso mache man sich bei Dölker um die qualitative Zukunft Gedanken, da im Bereich Mitarbeiter ein gravierender Fachkräftemangel herrsche. So wundert sich Günter Kläger, dass der Betrieb, der seit jeher Ausbildungsplätze anbietet, für das neue Jahr immer noch offenen Stellen beispielsweise als Holzbearbeitungsmechaniker oder Kaufleute für Büromanagement anzubieten hätte, diese aber wohl nicht besetzt werden können. Abschließend erläuterten die Sägewerker anhand von Beispielen den ihrer Ansicht nach „übertriebenen administrativen und teils überbordenden bürokratischen Aufwand“ für das Familienunternehmen. Hier positionierte sich Mack klar: „Er verspricht, sich dafür einzusetzen, dass weitere Steuererhöhungen und ausufernde Verwaltungsaufgaben für mittelständische Betriebe künftig ausgeschlossen sein sollen“, heißt es in der Mitteilung der Christdemokraten. Mit Dank an das Holzwerk für die offenen Gesprächsrunde und an die Organisatoren des CDU-Stadtverbands Horb um den Vorsitzenden Gerhard Fassnacht verabschiedet sich der Bundestagskandidat Mack zu seinem nächsten Termin.