: 81-jähriger Fahrer missachtete Rotlicht an Bahnübergang
In Alpirsbach erfasste eine S-Bahn der Ortenaubahn den Opel eines 81-Jährigen und drückte das Fahrzeug gegen eine Gebäudewand.
Von
NC, Bild: Feuerwehr
Alpirsbach
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Nicht gesetzt
Der Fahrer des PKW wurde durch den Unfall lebensgefährlich verletzt. Der Opelfahrer wollte am Samtagmorgen von der B294 kommend bei geschlossener Halbschranke nach links in Richtung Marktplatz abbiegen. Dabei missachtete er das Rotlicht der Lichtzeichenanlage für den Linksabbiegeverkehr und bog trotz der am Bahnübergang bereits vollständig geschlossenen Halbschranke ab. Das geht aus dem Polizeibericht hervor. Auf dem Bahnübergang kollidierte er mit einer talwärts fahrenden S-Bahn der Ortenaubahn. Trotz eingeleiteter Notbremsung prallte der Triebwagen frontal gegen die Beifahrerseite des PKW und schleuderte diesen gegen die Schrankenanlage auf der gegenüberliegenden Seite. Der 81-Jährige wurde durch die Wucht des Aufpralls in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Alpirsbach aus dem Wrack befreit werden. Die Feuerwehrleute nahmen das Dach des Autos ab und entfernten die Beifahrertür. Schließlich konnte der Fahrer über die Beifahrerseite gerettet werden, berichtet Marc Fischer, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands Freudenstadt. In der Bahn befand sich ein Fahrgast. Dieser und der Triebwagenführer blieben unverletzt. Am Opel entstand laut Polizei ein Schaden von rund 10000 Euro, an den Verkehrseinrichtungen der Deutschen Bahn sowie an der Bahn selbst entstanden zudem Sachschäden von jeweils rund 15000 Euro. Die Bahnstrecke war während der Unfallaufnahme rund drei Stunden vollgesperrt. Eine Freigabe der Strecke war wegen des beschädigten Triebwagens erst zu einem noch späteren Zeitpunkt möglich. Ein Notfallmanager der Bahn koordinierte die Rettungs- und Aufräumaktion vor Ort. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und rund 25 Mann unter dem Kommando von Markus Kohler im Einsatz. Nach der Personenrettung unterstütze die Feuerwehr auch die Bergung des Unfallautos. Im Einsatz waren auch ein Notfallseelsorger und der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernhard Müller. Neben der örtlichen Polizei waren Einsatzkräfte der Bundespolizei vor Ort. Die Ermittlungen hat der Verkehrsunfalldienst Freudenstadt übernommen. NC/ Bilder: Feuerwehr