Ärgernis: Idyllischer Flecken vermüllt

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Nicht gesetztLe ider kein Aprilscherz ist auch die zweite Ablagerung von wildem Müll in Nordstetten. Auch sie wurde nach der löblichen Nordstetter Dorfputzete mit diesmal 55 Ehrenamtlichen am vergangenen 23. März und im Zeitraum der Sperrmüllabfuhr am 27. März in Nordstettens Flur und Wald entdeckt. Sonntagsspaziergänger im schönsten Frühjahrssonnenschein ärgerten sich über die Dreistigkeit bei der beliebt-idyllischen „Jedermannhütte“ nahe am Ortsrand. Die Polizei wurde eingeschalten.
Ortsvorsteherin Edith Barth ließ den Müll vom Bauhof entfernen und zu einem nahen Abholbereich ablegen, sprich auf Kosten der Allgemeinheit. „Es ist eine Schweinerei auf besondere Weise, weil es Natur und freie Landschaft betrifft“, sagt mit Barth auch der angrenzende Waldbesitzer über die dreiste Hausmüll und und sonstige Müllentsorgung im größeren Stil an einem öffentlichen Feldweg im Gewann Allmende, gelegen unterhalb des B32-Zubringers zur Autobahn.
Auch dieser Unrat war bei der Dorfputzete, die den Bereich mit einschloss, ganz klar noch nicht dort gelegen. Die Polizei kann in diesem Fall anhand sogar mehrerer Adressen ermitteln und im besten Fall zur Rechtschaffenheit mahnen, was ja auch Sinn zu Zweck einer Geldbuße für eine solche rechtlicherseits Ordnungswidrigkeit ist.
Ob es noch obendrein zu Kostenersatz für die Ersatzvornahme durch Entfernen durch den Bauhof kommt, wird sich zeigen.
Wilder Müll/Littering
Inzwischen gibt es sogar einen wissenschaftlicher Name für das achtlose Wegwerfen und so zunehmende Verschmutzung des öffentlichen Raums und der Natur durch Müll. Er wird wilder Müll oder Littering genannt.