Zwischen Albstadt und Balingen
: Bahnstrecke gesperrt – das steckt dahinter

Am Montag gegen Mittag wurde an einem Zug auf Höhe Albstadt-Lautlingen Rauch festgestellt. Der Bahnverkehr ist derzeit unterbrochen.
Von
Jannik Nölke
Albstadt
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Der Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Albstadt und Balingen läuft.

Der Einsatz an der Bahnstrecke zwischen Albstadt und Balingen läuft.

Nölke
  • Zwischen Albstadt und Balingen ist die Bahnstrecke gesperrt.
  • Grund: Rauchentwicklung an einem Zug bei Albstadt-Lautlingen.
  • Lokführerin machte Nothalt, ca. 30 Fahrgäste stiegen aus.
  • Vermutet: Öl tropfte aufs heiße Abgassystem, Rauch drang ins Innere.
  • DRK betreut Fahrgäste, Notfallmanager der SWEG wird erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Ebinger Talstraße auf Höhe von Lautlingen wurde am Montag gegen Mittag eine Rauchentwicklung an einem Zug gemeldet. Die Bahnstrecke zwischen Ebingen und Balingen ist aus diesem Grund bis auf Weiteres gesperrt.

Wie vor Ort zu erfahren war, war der Zug unterwegs vom Bahnhof Ebingen West in Richtung Lautlingen. Bereits beim Losfahren sei eine leichte Rauchentwicklung festgestellt worden. Als diese am Ortsausgang Ebingen stärker wurde und der Rauch ins Zuginnere zog, entschied sich die Lokführerin, auf offener Strecke einen Nothalt einzulegen.

Die Türen wurden geöffnet, rund 30 Fahrgäste stiegen aus.

Offenbar war durch ein Loch an einer Ölleitung Öl auf eine heiße Stelle am Abgassystem getropft und dadurch die Rauchentwicklung entstanden.

Die unverletzten Fahrgäste wurden vom DRK von der abgelegenen Stelle an den nahe liegenden Dehner-Markt an der B 463 gebracht, wo sie weiter betreut werden.

Muss der Zug abgeschleppt werden?

Die Strecke bleibt weiterhin gesperrt, aktuell wird auf einen Notfallmanager der Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) gewartet. Falls der Zug nicht vor Ort repariert werden kann, muss er abgeschleppt werden. Bis dahin bleibt die Strecke gesperrt.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ebingen und Lautlingen sowie das DRK und die Polizei.