Zweitakter Killertal
: Zweitaktertreffen Hausen schlägt seine eigenen Rekorde

Hunderte historischer Maschinen und ihre Fahrerinnen und Fahrer gaben sich erneut in Hausen ein Stelldichein. Faszination am Geknatter ist ungebrochen.
Von
Hubert Pfister
Burladingen-Hausen
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Zweitaktertreffen 2-Takt-Treffen Hausen

Sonne, Bier in der Hand , historische Maschinen und eine perfekte Organisation – das 10. Zweitaktertreffen in Hausen war ein Riesenerfolg. In jüngerer Zeit wurde die Veranstaltung auch zu einem Stelldichein für Maico-Fans. Doch daneben gab es wie immer Fabrikate zahlreicher anderer Marken zu bestaunen, etwa DKW, Kreidler, Hercules oder KTM.

Hubert Pfister
  • In Hausen fand das 10. Killertaler Zweitaktertreffen auf „Auf Schnait“ mit großem Zulauf statt.
  • Geschätzt über 350 Zweiräder und viele Besucher füllten das Gelände – Wetter und Stimmung waren top.
  • Markenvielfalt prägte das Bild, darunter Maico, DKW, Kreidler, Hercules, KTM sowie Exoten wie MZ.
  • Teilemarkt mit 15 Anbietern und Leistungsprüfstand sorgten für Andrang, Rockmusik lieferte Nostalgie.
  • Der TSV Hausen organisierte mit rund 60 Helfern; Camping und Lagerfeuer starteten bereits am Samstag.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn es rattert und knattert rund ums Killertal (Zollernalbkreis), wenn der Geruch von Zweitaktmischung in der Luft liegt und aus allen Ecken Zweiräder herantuckern, dann ist es wieder so weit: Das Killertaler Zweitaktertreffen auf dem Sportgelände „Auf Schnait“ findet statt. Und das in diesem Jahr bereits zum 10. Mal. Das Stelldichein brach vermutlich erneut einige Rekorde. Was sich am Sonntag auf „Schnait“ abspielte, glich einem Volksfest unter Gleichgesinnten. Geschätzt über 350 Zweiräder und Besucher tummelten sich da; Blech, Chrom und Menschen – soweit das Auge reichte.

Es war eine Veranstaltung mit mehreren Superlativen. Das Wetter: Bestens! Die Teilnehmerzahl: So viele wie nie! Die Besucher: Strömten von allenthalben her! Darunter Einheimische, aus benachbarten Landkreisen, aber auch aus Biberach oder Böblingen kamen sie.

Harter Kern campt auf dem Gelände

Los ging es am Samstagabend. Ein harter Kern campte (wie immer) auf dem Gelände und stimmte sich am Lagerfeuer bei Rockmusik ein.

Zweitaktertreffen 2-Takt-Treffen Hausen

Kreidler und Zündapp – bei so einem Anblick wird „Benzin geredet“, heißt gefachsimpelt.

Hubert Pfister
Zweitaktertreffen 2-Takt-Treffen Hausen

Am Sonntag mehrte sich der Andrang. Die ersten Besucher kamen jedoch schon am Vorabend angetuckert und übernachteten auf dem Gelände.

Hubert Pfister

Auch der Teilemarkt war mit 15 Anbietern gut besetzt, nur noch schwer erhältliche Ersatzteile, komplette Fahrzeuge, aber auch Schutzbleche aller Art und sogar Motorsägen waren zu haben. Aus den Boxen tönte Rocksound, der aus den Baujahren der Maschinen stammte, so aus den 70er- und 80er-Jahren. Nostalgie pur eben.

Maschinen auf dem Prüfstand

Die „Prüfstandjungs“ waren mit ihrem Leistungsprüfstand angereist und erfreuten sich einer regelrechten Belagerung. Dort ließ sich errechnen, was ein Feuerstuhl an Leistung und Höchstgeschwindigkeit tatsächlich hergibt. Eine weitere Attraktion stellte das Maico-Treffen dar, das in die Veranstaltung integriert ist.

Marken wie Kawasaki, Yamaha, Suzuki, Honda, ohnehin Maico, Aprilia, NSU, DKW und Hercules waren zu sehen. Doch auch Exoten wie Rieja, MZ, Miele und Bimota gab es zu bestaunen.

Perfekte Organisation

Während der gesamten Veranstaltung sorgten der TSV Hausen mit Unterstützung befreundeter Vereine für das leibliche Wohl der Gäste. Rund 60 Helfer waren im Einsatz. Die Hauptmacher des Events waren die Vorsitzenden Markus Schmid und Thomas Freudenmann; die Küche hatte Marcel Waldraff unter sich. Werbung und Anmeldung gingen auf das Konto von Hardy Ruff.

Zweitaktertreffen 2-Takt-Treffen Hausen

Na, diese rasante Auspuffanlage sieht aber nicht nach Originalbau aus. Ein Hingucker war sie trotzdem. Und wer erinnerte sich dabei nicht, dass man in seiner eigenen Jugend auch fleißig am „Moped“ herumgeschraubt hat.

Hubert Pfister