Zollernstraße Hechingen
: Größtes Straßensanierungsprojekt der Stadtgeschichte kündigt sich an

Offiziell gestartet wird am Montag, 24. März. Richtig losgehen mit den Baggern wird erst Anfang April. Aber schon ab Montag, 17. März, ist es im stadtnahen Teil der Zollernstraße nichts mehr mit Parken!
Von
Ernst Klett
Hechingen
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Wohl dem, der gute Augen hat und aufpasst: Ab Montag, 17. März, fallen die begehrten, weil kostenlosen und zeitlich nicht begrenzten Parkplätze am stadtnahen Teil der Zollernstraße weg. Die restlichen vorbereitenden Arbeiten, vor allem bei den Telekommunikationsleitungen im Untergrund, stehen an.

Wohl dem, der gute Augen hat und aufpasst: Ab Montag, 17. März, fallen die begehrten, weil kostenlosen und zeitlich nicht begrenzten Parkplätze am stadtnahen Teil der Zollernstraße weg. Die restlichen vorbereitenden Arbeiten, vor allem bei den Telekommunikationsleitungen im Untergrund, stehen an.

Ernst Klett
  • Größtes Straßensanierungsprojekt in Hechingen startet offiziell am 24. März.
  • Ab 17. März entfallen stadtnah die kostenlosen Parkplätze.
  • Bauabschnitt 1.1 sperrt Zollernstraße bis Fürstliches Forstamt, Fertigstellung Ende Juni.
  • Abschnitt 1.2 bis Jahresende, Rest der Straße bis Ende 2025.
  • Bushaltestellen werden in die Heiligkreuzstraße verlegt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es ist immer das gleiche Lied bei Bauprojekten: Eine Durststrecke will zuerst bewältigt sein. Und das bedeutet: Man muss fleißig vorausschauen und sich vorstellen, wie furchtbar schön die neugestaltete Zollernstraße doch werden soll. Bis es so weit ist, und das wird erst Ende 2025 und komplett im nächsten Jahr der Fall sein, trifft es teilweise hart: die Anlieger, die Parker, die Pendler. Immerhin, mit der Balinger Tiefbaufirma Gebr. Stumpp hat die Stadt ein Unternehmen verpflichtet, das bei der Killberg-IV-Erschließung erfolgreich gezeigt hat, was es drauf hat.

Der Zeitplan fürs größte Straßenerneuerungsvorhaben der Stadthistorie ist festgeklopft. Wann die ersten Bagger vorfahren und den Belag aufreißen, ist allerdings noch etwas ungefähr. Man ist schließlich wetterabhängig. Offiziell mit wahrscheinlich einigem Brimborium geht es los am Montag, 24. März. Punkt 11 Uhr soll der sogenannte erste Baggerbiss vonstattengehen. Der eigentliche Baubeginn wird derzeit für Anfang April gehandelt. Der Winter war beziehungsweise ist zwar nicht eben schneereich, aber hartnäckig! Konkrete Auswirkungen hat das Projekt allerdings schon ab Montag, 17. April: Ab da fallen die begehrten Parkplätze im vorderen, also stadtnahen Teil weg. Das liegt an den restlichen vorbereitenden Arbeiten. Insbesondere bei den Telekommunikationsleitungen muss man noch bei.

Leitungen kurzzeitig unterbrochen

Was auf sie wann alles zukommt, das haben die Anlieger jetzt in einem weiteren Schreiben von der Stadt erklärt bekommen. Die sogenannten Leitungsumschlüsse zum Beispiel werden jetzt in mehreren Nächten vorgenommen und können selbstredend zu kurzzeitigen Unterbrechungen führen. Die Regie hat die Telekom, lässt die Stadt wissen.

Wann genau es losgehen wird Anfang April, lässt die Firma Stumpp die Anlieger ebenfalls durch Wurfsendungen wissen. Die Stadt wird parallel dazu auch die Öffentlichkeit informieren. Wer es verdrängt oder vergessen hat: Saniert und neugestaltet wird in Abschnitten vom Obertorplatz her.  Gesperrt wird von dort zunächst bis Gebäude Zollernstraße 9, das ist das ehemalige Fürstliche Forstamt. Dieser Abschnitt 1.1 ist komplett dicht. Die Umleitung wird übers Zylinderviertel und die Heiligkreuzstraße führen. Für Fußgänger gibt es Extrawege. Nach den Kanal- und Leitungsarbeiten tief im Untergrund folgen die Gehwege und die Straße selbst. Das soll Ende Juni erledigt sein.

Zweiter Abschnitt bis Ende 2025

Dann geht es flott weiter mit Abschnitt 1.2, der bis zur Einmündung Ludwig-Egler- und Silberburgstraße reicht. Dafür ist "Ende des Jahres" als Ziel gesetzt. Nächstes Jahr packen die Männer vom Bau dann den Rest der Zollernstraße bis zum Ortsschild an.

Abschnitt 1.1 bedeutet vor allem, dass die heftig frequentierte Tiefgarage und das Parkdeck darüber nicht angefahren werden können. Auch die Johanneskirche ist nur zu Fuß zu erreichen. Zur Villa Eugenia und den anderen Gebäuden im Fürstengarten kommt man über die extra ertüchtigte Zufahrt beim Weißen Häusle. Richtig fies für Anlieger wird dann Bauabschnitt 1.2. Sie können teilweise nicht mit dem Auto aufs Grundstück. Geparkt werden darf auf dem Firstplatz oder weit, weit draußen beim Bolzplatz.

Bushaltestellen werden in die Heiligkreuzstraße verlegt

Während der gesamten Bauzeit werden die Bushaltestellen in der Zollernstraße und wohlgemerkt ebenfalls in der Fürstenstraße stillgelegt. In der Heiligkreuzstraße werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.