Zollernstraße Hechingen: Größtes Sanierungsprojekt der Stadtgeschichte: Sperrung, Umleitung, verlegte Haltestelle

Schöne, neue Zollernstraßenwelt: Schon im Herbst könnte es im Bereich zum Obertorplatz hin, dem ersten Bauabschnitt, so aussehen. Bis dahin regieren die Männer und Frauen vom Tiefbau.
Stadt Hechingen (Visualisierung)- Hechingen beginnt größtes Straßensanierungsprojekt der Stadtgeschichte.
- Kosten steigen von 5,8 auf 8,1 Mio. Euro, Land Stuttgart unterstützt mit 3,48 Mio. Euro.
- Erste Bauphase ab 14. April, Sperrungen und Umleitungen inkl. Bushaltestellen.
- Tiefgarage beim Stadthalle "Museum" nicht nutzbar, Fußgänger über Stadtgarten.
- Haltestelle „Fürstenstraße/Gymnasium“ wird zur Heiligkreuzstraße 18 verlegt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es liest sich so, dass man große Augen macht, und wenn man die Millionen dazunimmt, werden die Augen garantiert noch größer: Das größte, sprich teuerste, Straßensanierungsvorhaben der Stadtgeschichte steht unmittelbar vor dem Start. Kosten wird die Zollernstraße unterm Strich nicht die bislang geplanten 5,8 Millionen Euro, sondern 8,1 Millionen. Dass die Stadtwerke mit Kanal und Leitungen ebenfalls beteiligt sind, gab es beim symbolischen 1. Baggerbiss vor zwei Wochen auf dem Serviertablett. Eine stolze Summe, und das in Zeiten, wo allerorten und in Hechingen ganz besonders kein Geld mehr da ist. Aber das Land hat fest versprochen, mitzuhelfen: 3,48 Millionen Euro sollen aus Stuttgart überwiesen werden.
Die übelste Schlaglochpiste der ganzen Stadt hat jetzt definitiv ausgedient. Ab Montag, 14. April, ist kein Durchkommen von der Oberstadt in Richtung Zylinderviertel und zur Domäne beziehungsweise B 27. Der erste Bauabschnitt geht los! Gesperrt ist vom "Museum" zunächst bis zum Gebäude Zollernstraße 9, das ist das ehemalige Fürstliche Forstamt. Das bedeutet Umleitungen, weniger Parkplätze für Dauerparker und Umstände für die Anwohner. Und eine geänderte Zufahrt zu den Gebäuden im Fürstengarten: Beim Weißen Häusle geht es dann rein, aber auch dort ausschließlich für Anlieger.
Tiefgarage ist tabu
Die Stadtverwaltung hat für die lange Bauzeit (endgültig fertig ist die Sache erst im nächsten Jahr) einen minutiösen Plan aufgestellt, wie und wo umgeleitet wird. Auch die Bushaltestellen beim Gymnasium sind betroffen. Im ersten Bauabschnitt wird laut Plan bis zum 30. Juni der Bereich vom Obertorplatz bis nach der Einfahrt in den Fürstengarten bearbeitet. Die Straße ist selbstredend voll gesperrt, und auch die Tiefgarage neben der Stadthalle "Museum" kann nicht genutzt werden. Fußgänger, die vom Obertorplatz in Richtung Fürstengarten wollen, können über den Stadtgarten gehen. Das ist sowieso viel schöner.
Nur bis zur Bulochstraße
Stadteinwärts darf die Zollernstraße laut Mitteilung der Stadt bis zur Abzweigung der Bulochstraße gefahren werden. Bulochstraße? Das ist die Kreisstraße in Richtung Heiligkreuz und Boll und damit auch die Umleitungsstrecke stadteinwärts, also über die Heiligkreuzstraße. Anlieger dürfen fahren bis zur Straße Am Fürstengarten frei. Ab dort allerdings sind nur noch Baufahrzeuge erlaubt. Die Ein- und Ausfahrt zur Frankstraße, zur Fürstenstraße und zur Silberburgstraße ist nicht möglich. Auf der anderen Zollernstraßenseite gilt: Für die Straße Am Fürstengarten und für das Verbindungsstück zwischen Am Fürstengarten und der Ludwig-Egler-Straße wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben.
Der Bus hält in der Heiligkreuzstraße
Die Haltestelle „Fürstenstraße/Gymnasium Hechingen“ wird in der gesamten Bauzeit vor das Hauptgebäude des Gymnasiums an die Heiligkreuzstraße 18 verlegt. Es wird extra ein Behelfs-Fußgängerüberweg hergestellt, und es gilt Tempo 30. Was dort sowieso am besten wäre.
Info Auch in der Hechinger Steubenstraße, einer Seitenstraße der Hofgartenstraße in der Unterstadt, ist laut Mitteilung des Rathauses in den kommenden Wochen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Es wird ein Haus gebaut, und deshalb ist auf Höhe des Gebäudes Nummer 9 von Montag, 7. April, bis Freitag, 16. Mai, halbseitig gesperrt.

