Zentralklinikum Zollernalbkreis
: Kreistag fasst Baubeschluss mit 41 Ja-, acht Neinstimmen und zwei Enthaltungen

Ganz so glatt ging es nicht aus: Fürs Zentralklinikum, das zwischen Albstadt und Balingen gebaut wird, gab es doch acht Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Der Baubeschluss ist freilich gefasst.
Von
swp
Zollernalbkreis
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  • Das Zollernalb Klinikum in Balingen hat wie sein Pendant in Albstadt in einigen Jahren ausgedient: Das Zentralklinikum kommt.⇥

    Das Zollernalb Klinikum in Balingen hat wie sein Pendant in Albstadt in einigen Jahren ausgedient: Das Zentralklinikum kommt.⇥

    Peter Kiedaisch
  • Die Abstimmung zum Zentralklinikum für den Zollernalbkreis im Kreistag fiel mehrheitlich für den Baubeschluss aus.

    Die Abstimmung zum Zentralklinikum für den Zollernalbkreis im Kreistag fiel mehrheitlich für den Baubeschluss aus.

    Karin Mitschang
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Für das neue Zentralklinikum im Zollernalbkreis hat der Kreistag am Montagabend wie erwartet den Baubeschluss gefasst.

In der Sondersitzung des Kreistages Zollernalb hat die Mehrheit des Gremiums bei 41 Ja-, acht Nein-Stimmen sowie zwei Enthaltungen am Montag den Beschluss zum Bau des Zentralklinikums getroffen. Errichtet werden wird der Gesundheitscampus auf dem Areal Firstäcker nahe Dürrwangen. Der Terminplan sieht eine Fertigstellung bis zum Jahr 2030 und anschließend die schrittweise Inbetriebnahme vor.

Seit 50 Jahren herangereift

Landrat Günther-Martin Pauli nannte laut einer Pressemitteilung des Landkreises das klare Votum des Kreistags eine „Jahrhundertentscheidung, die seit 50 Jahren im Zollernalbkreis herangereift ist“.

Dadurch werde für die Menschen die bestmögliche Gesundheitsversorgung gewährleistet. Nicht nur im künftigen Zentralklinikum selbst, sondern zudem durch das förderliche Zusammenspiel mit der niedergelassenen Ärzteschaft.

Die Gründe erläutert

Vertreter der Landkreisverwaltung und des Zollernalb Klinikums verdeutlichten in der Sondersitzung im Landratsamt die medizinische und betriebswirtschaftliche Notwendigkeit des Zentralklinikums und stellten die zu erwartenden Aufwendungen, die Finanzierung sowie die Gebäudeplanung vor.

Über 350 Millionen Euro

Die Kernkosten werden derzeit auf rund 352 Millionen Euro geschätzt: Darin enthalten sind das Klinikgebäude, außerdem das Verwaltungsgebäude, in das perspektivisch die Akademie für Gesundheitsberufe einziehen kann, sowie die 500 Plätze bietende Hochgarage. Bedarfsorientiert können weitere Module wie Personalwohnungen oder eine Betriebskindertagesstätte dazukommen.