Wetter im Zollernalbkreis
: Sturm, Gewitter und Schnee – das erwartet ein Wetter-Experte

Wer noch mit Winterreifen unterwegs ist, ist gut gerüstet: Ab Mittwoch fällt Schnee im Zollernalbkreis. Unsere Redaktion hat zu den Schneemengen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gesprochen.
Von
Julia Gern
Zollernalbkreis
Jetzt in der App anhören
Winterreifen Schnee Glätte Eis Winter Wetter

Am Mittwoch und Donnerstag könnte es nochmals glatt werden.

Gern
  • Ab Mittwoch polare Luft: Sturm, Graupel und Gewitter im Zollernalbkreis.
  • Für Mittwoch gilt bis abends eine Warnung vor Sturm und Wind.
  • Kaltfront bringt erst Regen, dann stürmische Schauer und Gewitter.
  • Schneefallgrenze ab nachmittags/abends 700–800 m, nachts tiefer.
  • 2–5 cm Neuschnee möglich, in Staulagen am Rand der Alb etwas mehr.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das war es mit den frühlingshaften Temperaturen: Ab Mittwoch strömt polare Luft nach Baden-Württemberg und damit auch in den Zollernalbkreis. Sturmböen teils mit Graupel werden rund um Albstadt, Balingen und Hechingen erwartet. Für Mittwoch gilt daher bis zum Abend eine Wetter-Warnung vor Sturm und Wind.

„Von Nordwesten her zieht eine Kaltfront über Baden-Württemberg“, erklärt Diplom-Meteorologe Robin Stransky unserer Redaktion. Diese bringe erst Regen, „dann wird es schnell stürmisch mit Schauern und Gewittern“. Hinter der Front sinke die Schneefallgrenze konstant. „Spätnachmittags und abends liegt sie nur noch im Bereich von 700 bis 800 Metern.“

Liegen bleiben werde der Schnee eher in der Nacht, wenn es kälter wird. Stransky: „Schauer bringen dann punktuell Schnee bis in tiefere Lagen.“

Wetter: etwas mehr Schnee in Staulagen

Dann können weitere zwei bis fünf Zentimeter fallen, in Staulagen am Rand der Alb etwas mehr. „Das ist dann der Worst- oder der Best-Case, je nachdem, ob man Schneefan ist“, sagt Stransky.

Tagsüber erwartet der DWD-Experte weitere Schauer, teils mit Schnee. Zwischendurch werde es voraussichtlich sonnig – und der Boden wird damit wärmer. „Dann wird nicht mehr viel liegenbleiben.“