Weniger Kinder
: Auf diesem Platz liegt der Zollernalbkreis bei der Geburtenrate

Frauen bekommen weniger Kinder, auch im Zollernalbkreis. Das Statistische Landesamt erklärt, wie viele Kinder eine Frau im Schnitt zur Welt bringt und welche Gründe hinter dem Geburtenrückgang stecken.
Von
Julia Gern
Zollernalbkreis
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ARCHIV - 13.04.2015, Brandenburg, Frankfurt (Oder): Ein rosa und ein blauer Schnuller, aufgenommen am 14.04.2015 vor zwei Babys in Frankfurt (Oder) in Brandenburg. In Hamburg wurde zu Neujahr ein Zwillingspaar geboren. (zu dpa: «Henry und Theo: Zwillingsglück zum Jahresbeginn») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Zollernalbkreis liegt mit der Geburtenzahl im unteren Mittelfeld.

Patrick Pleul/dpa
  • Geburtenziffer im Zollernalbkreis lag 2025 bei 1,41 Kindern je Frau, Platz 29 im Land.
  • Landesdurchschnitt betrug 1,35. Rottweil führte 2025 mit 1,71 Kindern je Frau.
  • Entwicklung rückläufig: 2024 lag der Kreis bei 1,48, 2023 bei 1,54 Kindern je Frau.
  • Statistiker sehen ein Land-Stadt-Gefälle – auf dem Land gibt es mehr Kinder je Frau.
  • Gründe laut Landesamt: schlechtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und höhere Kosten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Geburtenrate hat im Zollernalbkreis 2025 bei 1,41 Kindern pro Frau gelegen und sich damit knapp über dem Landesschnitt bewegt. Unter den 44 Stadt- und Landkreisen erreicht der Zollernalbkreis damit Platz 29.

Insgesamt sank die Geburtenziffer nach Angaben des Statistischen Landesamts in Baden-Württemberg im Durchschnitt auf 1,35 Kinder je Frau.

Das Ergebnis belegt: Frauen bringen im Schnitt weniger Kinder als in den Vorjahren zur Welt. 2024 hatte die Geburtenziffer für den Zollernalbkreis noch einen Wert von 1,48 erreicht, 2023 waren es 1,54.

Spitzenreiter war 2025 indes der benachbarte Landkreis Rottweil mit 1,71 Kindern je Frau.

Statistiker: mehr Kinder auf dem Land

Auffällig ist den Statistikern zufolge ein „Land-Stadt-Gefälle“. In den meisten ländlich geprägten Regionen fällt die durchschnittliche Kinderzahl je Frau höher aus als in Städten.

Für die Abnahme insgesamt machen die Forscher unter anderem auch die zuletzt schlechtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie verantwortlich – durch zunehmenden Personalmangel bei Erzieherinnen und Erziehern, gestiegene Wohnungskosten oder Gebührenerhöhungen in Kindergärten.