Weihnachtsmarkt in Bisingen: Ganz viel Kunst und Kulinarik

Wieder unter die Gäste mischen werden sich ganz gewiss die musizierenden Weihnachtsmänner.
Archiv- Der Bisinger Weihnachtsmarkt, bekannt als „Schaufenster des Kunsthandwerks“, findet am 7. Dezember statt.
- Der Markt, der seit 1987 besteht, setzt auf Qualität statt Quantität und umfasst 100 Stände.
- Besucher erwarten Kunsthandwerk, originelle Geschenke, kulinarische Spezialitäten und ein Marktcafé.
- Verkehr wird am Markttag in der Ortsmitte umgeleitet, Parkplätze stehen außerhalb zur Verfügung.
- Neue Aussteller ergänzen das Angebot, während langjährige Teilnehmer als Gäste weiterhin präsent sind.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Er gilt als der schönste dörfliche Weihnachtsmarkt der Region und lockt seit über drei Jahrzehnten jährlich Tausende von Kauf- und Schaulustigen in die Nikolausgemeinde am Klingenbach. Am zweiten Adventssonntag, 7. Dezember, öffnet wieder für einen Tag lang das „Schaufenster des Kunsthandwerks“, wie sich der Bisinger Weihnachtsmarkt auch gerne nennt und nennen lässt.
Schon seit vielen Jahren fiebern Kunstschaffende und Kunstliebhaber mit großen Erwartungen dem zweiten Advent entgegen. Dann öffnet der Bisinger Weihnachtsmarkt, der ihnen die Gelegenheit bietet, entweder vor sachkundigem Publikum ihre Exponate darzubieten oder – andersrum – ausgefallene und einzigartige Geschenke, Hingucker oder Dekos für liebe Menschen, sich selbst oder das traute Heim zu erstehen.
Eine Erfolgsgeschichte
Der Markt kann auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurückschauen. Sein Grundkonzept hat sich seit der Geburt im Jahr 1987 nicht verändert – und genau darin liegt sein Gewinnerrezept. Klein und schnuckelig erblickte er das Licht der Welt mit nur zwei Handvoll Ständen von Kunsthandwerkern und nur einem obligatorischen Glühweinstand. Es war ein bescheidener Versuch, etwas vorweihnachtliche Stimmung in die Kirchspielgemeinde zu bringen.
Qualität statt Quantität
Sehr schnell stieß das Konzept aber auf eine breite Gegenliebe. Der Markt wurde bei immer mehr Liebhabern bekannt und wuchs in kurzer Zeit auf ein stattliches Maß heran. Heute nimmt er die gesamte Ortsmitte mit dem Marktplatz, dem Kirchenvorplatz und der Hauptstraße ein. Er könnte noch weiterwachsen, aber das soll er nicht und das will er nicht. Qualität statt Quantität ist sein Lebensmotto.
Was Herz und Gaumen begehren
Der gastgebende „Arbeitskreis Weihnachtsmarkt“ hält für die Besucher leckere Schupfnudeln mit und ohne Speck sowie der obligatorische Glühwein parat. Im großen Saal der Hohenzollernhalle betreibt die Narrenvereinigung „Nichthuldiger und Kirchenmäus“ das Marktcafé, wo bei Kaffee und leckeren Kuchen auch ein warmes Sitzplätzchen verwöhnt.
Rustikaler geht es bei den „Bisinger Hexen“ zu, die aus ihrem bekannten Hexenwagen wieder heiß begehrte Leberkäswecken und Pommes anbieten. Und was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Heiße Rote, die in bewährter Manier von den ehemaligen Teamern des Kreisjugendrings angeboten werden.
Waffeln gibt es gleich zweimal, bei der Tierschutzgruppe und der Jugendkapelle des Musikvereins Zimmern. Wer eine Currywurst vorzieht, ist bei der Ortsgruppe des Roten Kreuzes richtig. Heiße Maronen, Schaschlik vom Holzkohlegrill, Raclette, Crêpes, türkische Spezialitäten. Bratäpfel und weihnachtliches Gebäck beugen gegen Hungergefühle vor, und diverse Glühwein-Zubereitungen, heißer Aperol und Feuerzangenbowle sorgen für wohlige Wärme von innen.
Damit unterscheidet er sich von Veranstaltungen in umliegenden Gemeinden, die den gleichen Nachnamen „Weihnachtsmarkt“ tragen. Er erwirbt sich immer wieder aufs Neue das Lob, der schönste seiner Art weitum zu sein. Sein äußerst gutes Renommee erstreckt sich von Stuttgart bis zum Bodensee und von Freiburg bis Ulm. Aus diesem Einzugsgebiet zieht er jährlich am zweiten Adventssonntag einige Tausend Gäste nach Bisingen.
Gerade in Ausstellerkreisen wird hochgeschätzt, dass der Kommerzrummel fehlt und eine in die vorweihnachtliche Stimmung passende Atmosphäre gewahrt bleibt. Besucher wiederum loben die kunsthandwerkliche Qualität, die Originalität und ausgesprochene Vielfalt der angebotenen Gegenstände. Auch Fachsimpeleien, neugierige Schwätzchen und gegenseitige Anregungen prägen das Bild, das dem Bisinger Markt seine besondere Note gibt.
Bisinger Ortsdurchfahrt ist gesperrt
Wegen des Bisinger Weihnachtsmarktes, der sich über den Marktplatz und den Kirchenvorplatz, sowie über die Hauptstraße zwischen den Kreuzungen mit der Bahnhofstraße und mit der Kirchgasse erstreckt, gelten in diesem Bereich besondere Verkehrsvorschriften.
Auf allen Parkplätzen im Marktbereich ist am Sonntag ab 6 Uhr das Parken verboten. Eine entsprechende Beschilderung erfolgt bereits am Freitag (5. Dezember). Über Nacht abgestellte Fahrzeuge müssen bis spätestens zum Marktaufbau wieder entfernt sein. Die Kirchgasse ist von der Einmündung der Hofgasse bis zur Einmündung in die Hauptstraße ganz für den Verkehr gesperrt.
Ebenfalls gesperrt ist die Hauptstraße zwischen der Einmündung der Bahnhofstraße und der Kreuzung Kirchgasse/Lindenplatz. Die Zufahrt in den gesperrten Bereich sowie zu den nicht von Marktständen besetzten Parkflächen neben der „Rose“ und in der Kirchstraße ist ausschließlich Lieferanten und Teilnehmern am Markt, sowie den Wohn-Anliegern gestattet.
Parkflächen für die Marktbesucher stehen im Parkdeck, in der Bahnhofstraße, im Eibach und am Schulzentrum zur Verfügung. Überörtlicher Durchgangsverkehr wird frühzeitig und weiträumig umgeleitet.
Der innerörtliche Verkehr wird jeweils ab dem gesperrten Bereich umgelenkt und durch entsprechende Beschilderung vorzeitig auf die geänderte Verkehrssituation hingewiesen.
Trotz dieser Konstanz im Konzept gibt es doch jedes Jahr auch neue Verlockungen. Wenn langjährig treue Kunsthandwerker aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht mehr ausstellen (aber gerne als Gäste kommen), rücken schnell jüngere Ersatzspieler nach und bringen ganz aktuelle handwerkliche Kunst auf den Platz. So war es kein Problem, auch heuer wieder 100 Stände zu füllen. Fast sind die Veranstalter versucht, auf Werbung ganz zu verzichten. Die erledigt seit Langem schon die Mundpropaganda und die kollegiale Buschtrommel sowohl unter den ausstellenden Kunsthandwerkern als auch unter kunstbeflissenen Besuchern.
Die Verkaufszeit am 7. Dezember beginnt um 11 Uhr und endet um 18 Uhr. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung hat Bürgermeister Roman Waizenegger übernommen.