Warentauschtag in Hechingen: Mit viel Mensch und Material wird gerechnet: Was alles zu beachten ist

Die Auswahl ist in der Regel enorm beim Hechinger Warentauschtag. Zu spät sollte man am Samstag aber nicht aufstehen.
Klaus Stifel (Archiv)- Warentauschtag in Hechingen am Samstag, 25. April, in der Stadthalle – 9 bis 13 Uhr.
- Bringen und Mitnehmen gleichzeitig: nur saubere, funktionstüchtige Waren, keine Altgeräte mit Schmierstoffen.
- Zufahrt wegen Sperrung nur über Obertorplatz; kurze Haltezone vor dem „Museum“ eingerichtet.
- Große Möbel per Pinnwand anbieten; sofortiger Abtransport nötig, keine Aufbewahrung in der Halle.
- Helferinnen und Helfer gesucht, Kontakt: almut@petersen-hch.de. Spendenboxen stehen bereit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum 19. Mal findet am Samstag, 25. April, in der Hechinger Stadthalle ein Warentauschtag statt. Ganz wichtig, auch in diesem Jahr: Das Team sucht noch weitere Helferinnen und Helfer, die den Tauschtag möglich machen. Interessierte melden sich bei Almut Petersen unter almut@petersen-hch.de.
Bringen und Holen gleichzeitig
Der Ablauf ist gut eingespielt: Von 9 bis 13 dürfen gut erhaltene, funktionstüchtige Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, abgegeben und auch kostenfrei mitgenommen werden. Bringen und Holen der Waren finden gleichzeitig statt. Eine frühere Abgabe der Waren ist nicht möglich.
Wegen der Sperrung der Zollernstraße ist die Zufahrt mit dem Auto nur vom Obertorplatz aus möglich. Vor der Johanneskirche kann gewendet werden. Die Anlieferung wird durch die Helferinnen und Helfer gesteuert. Beim Hineintragen hilft das Warentauschteam. Waren, die mitgenommen werden, müssen sofort abtransportiert werden, denn es wird keine Aufbewahrung in der Halle geben.
Gebracht werden können Haushaltsartikel und Geschirr, kleinere Möbel, Kleider und Schuhe, Spielzeug und Sportartikel, CDs und Bücher, Elektrogeräte und Werkzeug. Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Waren sauber und funktionsfähig sind. Ausgeschlossen sind Geräte, die Schmierstoffe enthalten, Spraydosen und Dinge, die auslaufen können. Außerdem draußen bleiben müssen Videokassetten und Tastaturen und alte Fernseher.
Händler nimmt Übriggebliebenes ab
Die Waren werden von Helfern auf bereitgestellten Tischen sortiert und ausgelegt. Übrige Waren müssen am Ende des Tauschgeschehens nicht wieder abgeholt werden, sondern werden von einem Secondhand-Händler übernommen. Mitgenommen werden darf alles, was für den eigenen privaten Gebrauch benötigt wird. Auch alle in der Flüchtlingshilfe engagierten Organisationen sind eingeladen, Waren mitzunehmen, die von Flüchtlingen gebraucht werden.
Die Pinnwand hilft bei Übergewicht
Getauscht wird von privat zu privat. Für ausgediente Computer, Computerzubehör, Handys, alte Brillen und Hörgeräte sowie für Wachsreste, alte Münzen und Briefmarken gibt es Sammelboxen am Informationspunkt. Große Möbel, Waschmaschinen, Kühlschränke, Autoreifen und andere sperrige Gegenstände können an einer Pinnwand angeboten werden.
In und um die Halle herum werden Helferinnen und Helfer zugegen sein, gut erkennbar an den bunten Caritas-T-Shirts. Vor dem „Museum“ wird wieder eine Haltezone eingerichtet, in der die Autos zum Be- und Entladen kurz halten können. Es empfiehlt sich deshalb, zu zweit zu kommen. Die Waren können Helfern übergeben werden, die sie zu den Tischen bringen. Getauscht wird nur in der Halle, nicht davor.
Nicht zu spät anliefern
Tauschartikel sollten nicht zu spät angeliefert werden, damit noch eine Chance besteht, dass sie neue Besitzer finden. Die Waren müssen daheim vorher sortiert werden. Das heißt, dass Bücher, Kleider, Geschirr, Dekoartikel, Spielzeug und so weiter getrennt in mehrere kleine, handliche Kartons gepackt werden sollen. Bücher sollen mit dem Buchrücken nach oben in stabilen Kartons gebracht werden. Bitte nur Transportbehälter benutzen, die nicht mehr gebraucht werden.
Etwas abgetrennt vom übrigen Tauschgeschehen werden im Foyer die Tauschtische für Bücher, Schallplatten und CDs und DVDs bereitstehen, sodass dort in Ruhe geschmökert werden kann.
Wenn zu viel Andrang ist
Bei zu großem Andrang in der Halle kann es zu einem kurzfristigen Einlassstopp kommen, bis wieder genug Platz vorhanden ist. Waren können dann trotzdem abgegeben werden. Erfahrungsgemäß wird es am späten Vormittag etwas ruhiger.
Wer alles mitmacht, und wie man helfen kann
Organisiert wird der Hechinger Warentauschtag von der Hechinger Bunten Liste und der SPD Hechingen in Kooperation mit dem AK Asyl Hechingen, dem Caritasverband im Dekanat Zollern mit Tafelladen und Secondhandladen, dem Nabu Hechingen und Kinder brauchen Frieden. Für Bewirtung ist gesorgt! Weil unter anderem auch für die Müllentsorgung Kosten entstehen, ist der Warentauschtag auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Das Team bittet deshalb um Spenden in den aufgestellten Sammelbüchsen vor Ort.
