Update: Tödlicher Unfall K 6916 Ammerbuch: Ohne Gurt, mit Alkohol – 17-Jähriger erliegt seinen Verletzungen

Die Polizei wurde in der Nacht zu einem schrecklichen Unfall nach Ammerbuch gerufen.
PixybayUpdate, Mittwoch, 17 Uhr:
Ein 17 Jahre alter Jugendlicher, der am frühen Dienstagmorgen bei einem Verkehrsunfall bei Ammerbuch schwer verletzt worden war, ist am Mittwoch an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte soeben das Polizeipräsidium Reutlingen mit.
Aus dem Fahrzeug geschleudert
Wie bereits berichtet, war ein mit fünf jungen Insassen besetzter Renault Megane kurz in der Nacht zum Dienstag auf der K 6916 zwischen Reusten und Hailfingen verunglückt.
Bei dem Verkehrsunfall war der 17-Jährige aus dem Fahrzeug geschleudert worden.
Er erlag am Mittwochmorgen in einer Klinik seinen Verletzungen.
Hier die ursprüngliche Polizeimeldung vom Dienstag:
Ein Auto mit fünf jungen Insassen ist am frühen Dienstagmorgen im Ammerbuch verunglückt. Ein 22-Jähriger befuhr mit einem Renault Megane kurz nach 1 Uhr die K 6916 von Reusten her kommend in Richtung Hailfingen.
Zu schnell und mit Alkohol
Am Ende einer unübersichtlichen Linkskurve kam er infolge nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkoholeinwirkung mit seinem Fahrzeug zu weit nach rechts in den unbefestigten Seitenstreifen. Beim Gegenlenken verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen, so dass der Renault auf der Straße umkippte. Im Anschluss kam der Wagen von der Straße ab und überschlug sich auf einem tieferliegenden Wiesengelände mehrfach, bis er auf dem Dach zum Liegen kam.
Dabei wurden eine 18-Jährige und ein 17-Jähriger aus dem Fahrzeug geschleudert und schwerst verletzt. Neben dem Fahrer erlitten ein 16 Jahre alter Jugendlicher sowie ein weiterer, 20 Jahre alter Mitfahrer schwere Verletzungen.
Vier von fünf nicht angeschnallt
Ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei nach waren bis auf den 16-Jährigen alle Fahrzeuginsassen nicht angeschnallt. Bei dem Fahrer wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von mehr als 1,2 Promille. Zur Versorgung der Verletzten war der Rettungsdienst mit vier Notärzten und fünf Rettungswagen sowie den Helfern vor Ort an der Unfallstelle.
Außerdem rückte die Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen zur Unterstützung aus. Der Renault musste aufwendig geborgen werden. An dem älteren Auto war wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von zirka 2.000 Euro entstanden.
Die Kreisstraße war bis 3.30 Uhr voll gesperrt.
