Unfall in Burladingen: Motorradfahrer verunglückt im Zollernalbkreis tödlich

Für einen Motorradfahrer kam am Donnerstagabend jede Hilfe zu spät. Der 35-Jährige war auf verunreinigter Fahrbahn in der Gegend einer Baustelle zu schnell unterwegs.
Stefan Puchner/dpa- Ein Motorradfahrer verunglückte tödlich auf der Degerfeldstraße bei Hermannsdorf.
- Der Unfall ereignete sich am Donnerstagabend; der Fahrer war 35 Jahre alt.
- Er überholte mit hoher Geschwindigkeit in einer Baustellenzone und verlor die Kontrolle.
- Die Straße war bis Mitternacht gesperrt; Sachschaden ca. 25.000 Euro.
- Rettungskräfte und Feuerwehr waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagabend auf der Degerfeldstraße/K 7102 zwischen Burladingen und Hermannsdorf im Zollernalbkreis. Ein 35-Jähriger war gegen 19.15 Uhr mit seiner Suzuki auf der Kreisstraße von Burladingen kommend unterwegs. Zeugenangaben zufolge überholte er kurz vor Hermannsdorf in einem wegen einer Baustelle auf 30 km/h begrenzten und entsprechend ausgeschilderten Bereich mit hoher Geschwindigkeit ein vorausfahrendes Fahrzeug.
Verunreinigte Fahrbahn
Im weiteren Verlauf verlor er auf der leicht verunreinigten Fahrbahn die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn, prallte gegen einen Zaun, einen Verteilerkasten sowie eine Gartenmauer und stürzte, bevor er mit seiner Maschine in einer Hofeinfahrt zum Liegen kam. Dabei erlitt der Motorradfahrer so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort starb.
In die Ermittlungen der Verkehrspolizei wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingebunden. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Kreisstraße bis kurz nach Mitternacht gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden am Motorrad wird auf etwa 10.000 Euro, die Sachschäden an den baulichen Einrichtungen auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Notarzt, einem Rettungshubschrauber und insgesamt zehn Einsatzkräften vor Ort.

