Unfall Hausen im Killertal
: 83-Jähriger übersieht VW-Oldtimer – mehrere Verletzte

Nach einem Unfall an der B32 am Samstag (10.06.2023) waren Rettungsdienst und Feuerwehr mit mehreren Einsatzkräften vor Ort.
Von
SWP
Burladingen
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Die Gefahrenstelle Nummer 1 im Killertal macht wieder von sich reden: An der Abfahrt nach Hausen hat es schwer gekracht.⇥

dpa

Die Unfallstelle Nummer 1 im Killertal macht wieder von sich reden: Zwei Verletzte meldet die Polizei nach einem Zusammenstoß an einer Stelle, die man in der Gesamtstadt Burladingen und im ganzen Killertal inzwischen längst als Gefahrenpunkt kennt: dem Linksabbieger, talabwärts gesehen, von der B 32 nach Hausen.

Es ist Tempo 70 vorgegeben, und die Sicht eigentlich gegeben. Aber offenbar nur eigentlich: Wer von der B 32 links nach Hausen abbiegt, fährt auf Risiko! Entgegenkommende ebenso.


Zu den beiden Verletzten kommt noch ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7500 Euro. Beides vermerkt das Polizeipräsidium Reutlingen als Bilanz des Verkehrsunfalls, der sich am Samstag um die Mittagszeit zugetragen hat. Ein 83-jähriger Autofahrer war in seinem Renault Modus gegen 13 Uhr auf der Bundesstraße aus Richtung Burladingen gekommen und hatte auf Höhe von Hausen nach links abbiegen wollen.

„Kugelporsche“ nicht gesehen

Dabei allerdings missachtete der Mann einen aus Richtung Hechingen entgegenkommenden VW Käfer, der die Vorfahrt hatte. Am Steuer des Volkswagen-Oldtimers war eine 64-Jährige. Die beiden Fahrzeuge kollidierten im Kreuzungsbereich und wurden jeweils abgewiesen. In der Folge rutschte der VW Käfer gegen einen wartenden Mazda, und der Renault stieß mit einem ebenfalls wartenden Toyota zusammen.

Eine Schwerverletzte

Bei dem Zusammenstoß wurde die Beifahrerin des Renault schwer verletzt, die Fahrerin des VW Käfer erlitt leichte Verletzungen. Die beiden Verletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Fahrzeugen vor Ort war, in eine Klinik gebracht. Die Feuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.

Ein Fall für den Abschlepper

Am nicht mehr fahrbereiten Renault entstand ein Schaden von etwa 4000 Euro, am ebenfalls nicht mehr fahrbereiten Käfer beträgt der Sachschaden gut 1500 Euro. Den Schaden an den beiden ebenfalls beteiligten Autos gibt die Polizei mit jeweils ein Sachschaden etwa 1000 Euro an.