Unfall bei Trillfingen
: Audi überschlägt sich in S-Kurve

Ein enormes Aufgebot an Rettungskräften hat es am Montagabend wegen eines Unfalls auf der Verbindungsstraße zwischen Wachendorf und Trillfingen gegeben.
Von
Ernst Klett
Trillfingen
Jetzt in der App anhören
Feuerwehrfahrzeuge, die Rettungswagen des Roten Kreuzes, Polizei und oben drüber der Rettungshubschrauber: Das Szenario nach dem Unfall bei Trillfingen.

Feuerwehrfahrzeuge, die Rettungswagen des Roten Kreuzes, Polizei und oben drüber der Rettungshubschrauber: Das Szenario nach dem Unfall bei Trillfingen.

Carola Lenski

Die potenzielle Ursache eines schweren, vor allem aber spektakulären Unfalls stellte sich noch vor Ort im Zuge gezielter Untersuchungen heraus: Offenkundig waren Alkohol und Betäubungsmittel mit im Spiel. Der Crash ohne weitere Fremdbeteiligung hat sich auf der Verbindungsstraße zwischen Wachendorf im Landkreis Tübingen und dem Haigerlocher Stadtteil Trillfingen ereignet. Ein sehr großes Aufgebot an Rettungskräften war alarmiert worden, Helikopter inbegriffen.

Das Polizeipräsidium Reutlingen unterstreicht in seinem Report zu dem Verkehrsunfall am Montagabend auf der Kreisstraße 7166, dass die beiden Insassen des Unfallwagens, ein älterer Audi Kombi, Blutproben abgeben mussten.

Kurz nach 19 Uhr war der auch am Dienstagmorgen laut Polizeibericht noch unbekannte Lenker des Audi auf der Kreisstraße vom Starzacher Teilort Wachendorf kommend in Richtung Trillfingen unterwegs gewesen, als der Wagen kurz nach einer S-Kurve nach rechts von der Straße abkam und sich im angrenzenden Feld überschlug.

Aus eigener Kraft gerettet

Beide Insassen, ein 35 Jahre alter Mann und eine 23-jährige Frau, konnten sich nach dem Überschlag selbstständig aus dem Unfallfahrzeug befreien. Sie wurden vor Ort vom Rettungsdienst untersucht. Während die 23-Jährige mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht wurde, blieb der 35-Jährige nach derzeitigem Kenntnisstand unverletzt. Der ebenfalls angeforderte Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz, kreiste aber eine Zeitlang über der Unfallstelle, an der sich ein langer Stau aus Rettungsfahrzeugen und weiteren Fahrzeugen gebildet hatte.

Die Polizei schätzt den Schaden an dem Audi, der sich überschlagen hatte, auf gut 2000 Euro. Es dürfte sich um Totalschaden an einem merklich älteren Fahrzeug handeln.

Die Polizei schätzt den Schaden an dem Audi, der sich überschlagen hatte, auf gut 2000 Euro. Es dürfte sich um Totalschaden an einem merklich älteren Fahrzeug handeln.

Carola Lenski

Identität des Fahrers unklar

Im Zuge der Unfallaufnahme konnte die Fahrereigenschaft nicht abschließend geklärt werden, lässt die Polizei außerdem wissen. Klar wurde dagegen aber etwas anderes: Da sich bei beiden Insassen Hinweise darauf ergaben, dass sie sowohl unter Einfluss Alkohol als auch unter Betäubungsmitteln stehen könnten, mussten sie Blutproben abgeben. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei dazu dauern noch an.

Straße zweieinhalb Stunden gesperrt

Der Audi, an dem sich der geschätzte Sachschaden auf rund 2000 Euro beläuft, wurde abgeschleppt - und sichergestellt. Neben dem Rettungsdienst war auch die Feuerwehr zur Unfallstelle ausgerückt. Diese musste bis gegen 21.45 Uhr voll gesperrt werden.