Unfall bei Mössingen: Sieben tote Wildschweine nach Kollision mit Zug

Sieben Wildschweine kamen bei einem Zusammenstoß mit dem Regionalexpress zwischen Bodelshausen und Mössingen zutode. (Symbolbild)
Lino Mirgeler/dpa- Zug kollidierte bei Mössingen mit sieben Wildschweinen – Tiere verendeten, Menschen blieben unverletzt.
- Unfall ereignete sich Donnerstagabend zwischen Bodelshausen und Belsen, genaue Ursache zunächst unklar.
- Feuerwehr, Polizei und DRK fanden Kadaver der Wildschweine in einem angrenzenden Waldstück.
- Bahnstrecke Richtung Tübingen eine Stunde, Richtung Hechingen zwei Stunden gesperrt.
- Zugverkehr lief am Freitag wieder regulär, Einsatzkräfte entfernten die Kadaver aus dem Gleisbereich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Lange blieb unklar, womit der Regionalexpress zwischen Bodelshausen und Belsen am Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr kollidierte. Mehrere Feuerwehrabteilungen, die Polizei und das DRK rückten aus.
In einem Waldstück wurden nach Angaben der Polizei dann die Kadaver von toten Wildschweinen gefunden – insgesamt sieben an der Zahl. Menschen wurden nach dem Zusammenstoß nicht verletzt. Die Rettungskräfte versorgten die gestrandeten Fahrgäste im Mössinger Bahnhof.
Der Vorfall hatte spürbare Auswirkungen auf den Bahnverkehr: In Richtung Tübingen war die Strecke rund eine Stunde lang gesperrt, in Richtung Hechingen sogar etwa zwei Stunden, wie der SWR berichtete. Die Einsatzkräfte entfernten die Kadaver aus dem Gleisbereich, wie ein Sprecher der Bundespolizei dieser Zeitung berichtet. Sie wurden anschließend durch den zuständigen Jagdpächter entsorgt. Laut Polizei lief der Zugverkehr am Freitag wieder normal.
