Unfall bei Haigerloch: Zwei Autos krachen auf der B463 frontal ineinander – Fahrerin betrunken

Totalschaden waren die beiden Autos, die in der Dienstagnacht beim Salzbergwerk in Stetten fast frontal aufeinanderknallten.
Thomas Kost- Schwerer Unfall auf der B 463 bei Haigerloch: Zwei Autos kollidierten nahezu frontal.
- Eine alkoholisierte 30-Jährige geriet in den Gegenverkehr – Atemalkoholwert über drei Promille.
- Drei Verletzte, darunter die Unfallverursacherin, wurden ins Krankenhaus gebracht.
- Fahrzeuge erlitten Totalschaden, Gesamtschaden etwa 19.000 Euro.
- Bundesstraße bis 23.15 Uhr gesperrt – Feuerwehr mit 22 Kräften im Einsatz.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kurz nach dem Unfall am Dienstagabend gegen 21.45 Uhr wollte sich die Polizei noch nicht zu einer möglichen Ursache äußern. Jetzt geht sie davon aus, dass Alkohol im Spiel war. In einer Pressemitteilung zum Unfallgeschehen spricht die Polizei davon, dass eine 30-jährige Autofahrerin „deutlich alkoholisiert“ war, als mit ihrem Hyundai i10 auf der Bundesstraße 463 von Haigerloch in Richtung Balingen unterwegs war. Auf Höhe des Salzbergwerks - in etwa bei der Clara-Stollen genannten Einfahrt ins Bergwerk – kam sie in der lang gezogenen Rechtskurve mit ihrem Kleinwagen nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte sie frontal gegen einen ihr aus Richtung Balingen entgegenkommenden roten Kia Ceed, dessen 34 Jahre alter Fahrer laut Polizei keinerlei Chancen hatte, um noch reagieren und den Unfall vermeiden zu können.
Hohen Promillewert festgestellt
Beide Fahrer und der 48 Jahre alte Beifahrer im Hyundai konnten sich selbstständig aus den Fahrzeugwracks befreien. Alle drei erlitten nach ersten Angaben am Unfallort keine ganz schwerwiegenden Verletzungen, aber doch soweit, dass sie vom Rettungsdienst zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Beide Autos, an denen jeweils wirtschaftliche Totalschäden in einer Höhe von insgesamt rund 19.000 Euro entstanden sein dürfte, mussten nachfolgend von Abschleppdiensten aufgeladen und abtransportiert werden.
Eine Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit ergab bei der Unfallverursacherin einen vorläufigen Atemalkoholwert von mehr als drei Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Die Ermittlungen zum Führerschein der 30-Jährigen dauern noch an.
Feuerwehren im Einsatz
Während der Unfallaufnahme und der Bergung der Fahrzeuge wurde die Bundesstraße von der Polizei voll abgesperrt und der Durchgangsverkehr über die Stettener Ortsmitte beziehungsweise an der Stunzachbrücke in Richtung Haigerlocher Unterstadt umgeleitet. Aufgrund des späten Unfallzeitpunkts herrschte glücklicherweise relativ wenig Verkehr. Die Sperrung dauerte bis etwa 23.15 Uhr. Im Einsatz waren auch die Feuerwehren aus Haigerloch und Stetten mit 22 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen, die die verletzten Personen betreuten und die Einsatzstelle ausleuchteten. Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Haigerlocher Gesamtwehrkommandanten Rainer Volm.
