Umweltprojekt in der Kita Zwergenland: Eine Woche lang kleine Mülldetektive

Eine Woche als Mülldetektive: Die Kinder der Kita Spatzennest sammelten, trennten und bastelten rund um das Thema Abfall.
Kita Zwergenland- Kita Zwergenland widmete eine Woche dem Thema Müll – Kinder wurden zu „Mülldetektiven“.
- Start mit Aufräumtag Ende Juni: Alle Gruppen sammelten in der Umgebung viel Müll.
- Dienstag lernten die Kinder die Mülltrennung, Mittwoch fragten sie nach dem Weg des Abfalls.
- Donnerstag bastelten sie aus mitgebrachten Verpackungen neue Objekte.
- Am Freitag vermittelte „Plastian, der kleine Fisch“ die Folgen von Plastikmüll im Meer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Los ging die Aktion mit einem Aufräumtag Ende Juni. Alle Gruppen des Hauses zogen los und sammelten Müll in der Umgebung ein. Schon nach etwa einer Stunde war nach Angaben der Einrichtung erstaunlich viel zusammengekommen.
Vom Trennen bis zur Frage, wohin der Abfall verschwindet
Am Dienstag darauf stand die Mülltrennung auf dem Programm: Was gehört in welche Tonne? Am Mittwoch gingen die Kinder einer Frage nach, die sich auch mancher Erwachsene selten stellt – was eigentlich mit dem Müll passiert, nachdem ihn die Müllabfuhr abgeholt hat, und wo er am Ende landet.
Aus alten Verpackungen werden kleine Kunstwerke
Am Donnerstag wurde es kreativ. Die Kinder brachten Verpackungen von zu Hause mit und bastelten daraus Neues. So bekam der vermeintliche Abfall ein zweites Leben: Aus leeren Schachteln, Dosen und Tüten entstanden kleine Objekte und Figuren. Zum Abschluss am Freitag schauten sich die Kinder das Bilderbuch „Plastian, der kleine Fisch“ an. Es erzählt, was geschieht, wenn Plastikmüll in die Meere gelangt – und schlug so den Bogen vom Abfall vor der eigenen Haustür zu einem weltweiten Problem.

Säcke voller Müll sind bei der Sammelaktion der Kita Zwergenland zusammengekommen.
Kita ZwergenlandHinter der Aktionswoche steckt mehr als Beschäftigung. Die Kinder sollen erleben, dass sie mit dem eigenen Einsatz etwas bewirken können: Wer selbst sammelt, sieht die saubere Umgebung unmittelbar vor sich. Daneben ging es dem Team der Einrichtung um Verantwortungsgefühl, um den Zusammenhalt in der Gruppe und um Kreativität im Umgang mit dem, was viele achtlos wegwerfen.