TV-Aktion in Hechingen: Die Fernseh-Maus zu Besuch bei den Pfadfindern

Echtes Lagerfeeling kam beim Hechinger Pfadfinderstamm auf, als die Aktion "Türen auf mit der Maus" im St.-Luzen-Weg zu Gast war.
Matthäus Herter- Die Hechinger Pfadfinder nahmen erstmals an der Aktion „Türen auf mit der Maus“ teil.
- Rund 80 Kinder und viele Erwachsene erlebten Workshops, Schnitzeljagden und Pfadfinderleben.
- Höhepunkte: Stockbrotbacken, Gitarrenmusik und selbstgebaute Kompasse sorgten für Begeisterung.
- Die Pfadfinder suchen ein neues Lager für Zeltmaterial, Bus und Anhänger – Tipps an vorstand@dpsg-hechingen.de.
- Dank an Helfer, Sponsoren und Unterstützer, die den erfolgreichen Aktionstag ermöglichten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon Wochen vor der Veranstaltung liefen bei den Hechinger Pfadfindern die Vorbereitungen auf Hochtouren, und die Erwartungen waren hoch. Umso größer war am Ende die Freude über den überwältigenden Andrang, als die berühmte Fernseh-Maus zu Gast in Hechingen war. Das Gelände am St.-Luzen-Weg verwandelte sich in ein echtes Pfadfinderlager mit Workshops, einer großen Feuerstelle, einer beeindruckenden Jurte und vor allem ganz viel Herz und Lagerfeeling. Rund 80 Kinder im Alter zwischen vier und 13 Jahren hatten sich angemeldet, doch auch zahlreiche neugierige Erwachsene nutzten die Gelegenheit, spontan vorbeizuschauen und in die spannende Welt der Pfadfinder einzutauchen.
Von Feuerstahl bis Kompass: Eine Expedition in die Pfadfinderwelt
Die jungen Maus-Fans hatten die Gelegenheit, ganz praktisch zu erleben, was das Pfadfinderleben ausmacht. Die von den verschiedenen Altersstufen der DPSG Hechingen betreuten Workshops waren das Herzstück des Tages. Die jüngsten Pfadfinder, die „Biber“, zeigten mit funkelnden Augen, wie man mit einem Feuerstahl die ersten zarten Flammen entfacht. Eine spannende Herausforderung, bei der die Kinder die Kraft der Natur hautnah spürten.

Der Pfadfinder-Biber lernte am Aktionstag die berühmte Fernseh-Maus und den blauen Elefanten kennen.
Matthäus HerterBei den „Wölflingen“ drehte sich alles um wichtige Verbindungen. Mit viel Geduld und Konzentration lernten die Teilnehmenden, wie man einen Kreuz- oder Weberknoten bindet – eine Fähigkeit, die nicht nur beim Bau von Zeltkonstruktionen, sondern auch im Alltag unverzichtbar ist.
Abenteuerliche Schnitzeljagd
Die Jungpfadfinder schickten die Kinder auf eine abenteuerliche Schnitzeljagd. Mit geschickt in der Natur versteckten Waldläuferzeichen folgten die kleinen Detektive den Spuren, die schließlich zu einem Schatz führten. Bei den ältesten Pfadfindern, den Pfadis, standen Orientierung und Technik im Mittelpunkt. Die Jugendlichen erklärten den Kindern nicht nur die Grundlagen des Kartenlesens, sondern bauten mit ihnen auch eigene Kompasse. Diese kleinen, selbstgebauten Hilfsmittel sorgten für zahlreiche Aha-Momente und strahlende Gesichter. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung, bei der die Gäste hautnah erfuhren, wie ein typisches Lager mit Vorbereitung abläuft.
Gemeinschaft am Feuer: Crêpes, Stockbrot, Gitarrenklänge
Neben den lehrreichen Workshops kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Ein ganzes Team von engagierten Eltern und Ehemaligen zauberte im Minutentakt köstliche Crêpes, deren süßer Duft das ganze Gelände erfüllte. Ein Kochteam servierte den hungrigen Abenteurern herzhafte Schupfnudeln mit Sauerkraut, und der traditionelle Pfadfinder-Tschai wärmte Hände und Herzen.
Ein magischer Höhepunkt des Tages war das Stockbrotbacken in der großen, gemütlichen Jurte. 15 Schüsseln Teig wurden im Laufe des Tages verbraucht, während Gitarrenmusik erklang und Kinder wie Erwachsene gemeinsam am Feuer saßen. Das Knistern des Feuers und die fröhliche Stimmung schufen ein echtes Gemeinschaftsgefühl.

Gitarrenspiel macht das Lager-Feeling immer perfekt. So war es auch am Samstag im St.-Luzen-Weg.
Matthäus HerterDas lebendige Treiben sorgte für einen regen Austausch: Kleine und große Besucherinnen und Besucher kamen mit den Pfadfindern ins Gespräch, stellten neugierige Fragen oder probierten selbst, ein Feuer zu entzünden. „Das ist ja wie im echten Abenteuerurlaub, nur viel besser“, schwärmte eine Mutter, während ihr Sohn stolz vom selbstgebauten Kompass sprach. So entstand ein lebendiges Bild davon, was Pfadfinderleben wirklich bedeutet: Gemeinschaft, Abenteuer und Zusammenhalt.
Pfadfinder suchen ein neues Zuhause
Der große Erfolg der Aktion ist gleichzeitig mit einer bevorstehenden Veränderung verbunden. Der „Türen auf mit der Maus“-Tag war die letzte große Veranstaltung, die die Hechinger Pfadfinder auf dem Gelände am St.-Luzen-Weg ausrichten konnten. Sie müssen mit ihrem gesamten Material umziehen und suchen daher dringend nach einer neuen Scheune oder einem passenden Raum für ihre Ausrüstung. „Ideal wäre ein Platz, der groß genug für unser Zeltmaterial sowie einen Bus und zwei Anhänger ist“, heißt es in der Pressemitteilung. Angebote oder Tipps schickt man besten an vorstand@dpsg-hechingen.de.
Der Stamm dankt allen Helfern
Der Dank der Pfadfinder gilt allen, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben: dem unermüdlichen Team, den Ehemaligen, den talentierten Gitarrenspielern, den fleißigen Eltern, dem Team von „hejmamie” für die liebevoll gestalteten Maus-Abzeichen, Copy+Medien für die Unterstützung sowie HolzHausBau Odermatt für die großzügige Spende der Holzspäne, ohne die das Feuer nicht so wunderbar gezündet hätte.