Trigema Burladingen: Wolfgang Grupp erwartet positive Impulse von Donald Trump

Wolfgang Grupp - Trigema
Bernd Weißbrod/dpa- Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp äußert positive Erwartungen an den wiedergewählten US-Präsidenten Trump.
- Grupp sieht Parallelen zwischen sich und Trump und hofft auf "positive Impulse" auch für Europa.
- Trump soll den Ukraine-Krieg beenden; Grupp glaubt an den Einfluss auf Europa.
- Vor Jahren war Grupp gegenüber Trump noch kritisch eingestellt.
- Skandale und Prozesse um Trump bleiben unerwähnt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wolfgang Grupp, der im Januar 2024 die Geschäftsführung von Trigema an seine Kinder und seine Frau abgab, setzt Hoffnungen auf Donald Trump, den neu eingesetzten Präsidenten der USA. Vor Jahren hatte sich das noch anders angehört.
In der neuen Folge des Podcasts, Mal Grupp gesagt, zieht er Parallelen zwischen sich und Trump. Er und der wiedergewählte Staatschef hätten einiges gemeinsam, äußert er sich darin. „Trump ist ein Macher“, er werde „positive Impulse für uns alle“ setzen, äußerte er sich gegenüber seinem Gesprächspartner, dem Greenspotting-Chefredakteur Reinhold Böhmer.
Vom Wahlsieg des Rechtsaußen-Republikaners sei er von Anfang an überzeugt gewesen. Von dem, was der US-Präsident in kommenden vier Jahren erreicht und umsetzt, werde auch Deutschland profitieren. Man werde merken, „dass Trump nicht so schlecht ist“.
„America first“ entspricht „Trigema first“
Die Devise „America first“ findet der Ex-Firmenchef nicht verkehrt. Er habe sein sein Unternehmen genauso geführt. „Auch ich sage ja: zuerst Trigema und dann die anderen.“ Dieses Bekenntnis sei ein Hauptgrund für den Wahlsieg des Amerikaners gewesen. Dass die Zusammenarbeit und bisher enge Verbindung unter der neuen Regierung leidet, glaubt der 82-Jährige nicht. Trump wisse, dass er Europa braucht.
Starke Hoffnung setzt Grupp darauf, dass der Präsident den Ukraine-Krieg beendet. „Wenn er das nicht schafft, blamiert er sich selbst“, so Grupp. „Er wird es auf jeden Fall versuchen und schon ein Versuch ist mehr, als ein Befeuern des Krieges.“
Die Gefahr einer Oligarchie sieht der vormalige Trigema-Chef nicht. Auch, wenn die Mehrheit des Kabinetts aus Milliardären bestehe, würde sicherlich nicht nur „Politik für Milliardäre“ gemacht. So habe auch er sich in seiner Firma stets um alle Mitarbeiter gleichermaßen gekümmert.
Das hatte vor Jahren noch anders geklungen. In Gesprächen mit der SWP stand Grupp dem Amerikaner mehr als kritisch gegenüber. Er zählte ihn zu den Unternehmern, die ein Milliardenvermögen ererbt haben und der mit mehreren Projekten und Firmen scheiterte. Das läuft Grupps Credo zuwider, der immer wieder fordert, dass ein Unternehmer die volle, auch finanzielle Verantwortung für eine Firmenpleite zu tragen hat.
Sturm aufs Capitol angezettelt?
Nicht zur Sprache kamen Skandale und Prozesse um Trump, der sich unter anderem nicht von dem Verdacht reinwaschen konnte, einen Sturm von bewaffneten auf das Capitol in Washington angezettelt zu haben. Was einem versuchten Staatsstreich gleich kommt.

