Trickbetrüger: In Burladingen ist ein falscher Anzeigenverkäufer unterwegs

Die Infobroschüre Burladingen ist weiterhin lesenswert. Anfragen für neue Anzeigen sind allerdings Betrug.
Matthias Badura- Burladingen warnt vor Anrufen eines falschen Anzeigenverkäufers – es ist ein Trickbetrug.
- Ein Täter gibt vor, eine Neuauflage der städtischen Infobroschüre zu planen, und wirbt Anzeigen ein.
- Die Stadt plant eine Neuauflage erst für 2028 und hat niemanden mit Anzeigenanfragen beauftragt.
- Gewerbetreibende sollen bei Unsicherheit das Ordnungsamt oder bei Verdacht die Polizei kontaktieren.
- Ordnungsamtschef Martin Paulus bestätigt die Anzeige bei der Polizei und bittet um Vorsicht.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ein Betrüger versucht offensichtlich, Burladinger Gewerbetreibende hinters Licht zu führen.
Er meldete sich telefonisch in einem örtlichen Geschäft, das vor gut einem Jahr eine Anzeige in der Infobroschüre der Stadt aufgegeben hatte. Jetzt sei eine Neuauflage geplant – und ob man die Anzeige nochmals schalten möchte?
Der Angerufene wurde stutzig und meldete sich bei der Verwaltung. Die denkt zwar an eine Neuauflage, jedoch erst für 2028. Sie hat niemand angerufen und niemand beauftragt, die Anzeigensammlung für sie zu übernehmen.
Weitere Betrugsversuche zu erwarten
Es ist davon auszugehen, dass der Betrüger weitere Burladingen Geschäfte und Firmen kontaktiert, deren Werbung er in der Broschüre findet, und dort – oder auch bei solchen, die damals nicht beteiligt waren – den Trick ebenfalls versucht.
In den Anfragen, der von der Stadt damals beauftragten Firma, war klar dargelegt, dass es für die Anzeigen keine Verlängerung gibt. Gut, wenn sich Unbekannte dann melden und fragen, ob man bei einer Neuauflage mitmachen möchte, klingt das zunächst plausibel. Um es zu wiederholen: Es gibt bisher keine Anzeigenanfragen der Stadt.
„Wir haben die Polizei eingeschaltet und möchten die Gewerbetreibenden warnen“, sagt Ordnungsamtschef Martin Paulus. Wenn Unsicherheiten auftreten, kann man sich bei ihm melden, 07475/892-154, bei Verdachtsmomenten jedoch immer auch bei der Polizei.
Es handelt sich um eine Trickbetrügerei, so wie den Enkel-Trick oder angebliche Aufforderungen der Polizei, Wertgegenstände zu überlassen oder um genauso falsche Anfragen von nicht existierenden Bank-Mitarbeitern, Kontodaten herauszugeben.
